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Trump stellt fest

Weiße sterben öfter bei Polizeieinsätzen als Schwarze

Mit einer beachtenswerten Feststellung ließ Donald Trump diese Woche aufhorchen: Demnach kämen Schwarze gar nicht am häufigsten infolge von Polizeieinsätzen zu Tode. 

2 Minuten Lesezeit
<p>Bild (Trump 2015): Gage Skidmore via <a href="https://www.flickr.com/photos/gageskidmore/16652895246">Flickr</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Trump 2015): Gage Skidmore via Flickr [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

New York. – In einem Interview mit dem Sender CBS erklärte er, dass der Tod von George Floyd zwar „schrecklich“ sei. Gleichzeitig töte die Polizei mehr Weiße als Schwarze – statistisch ist dies tatsächlich belegbar. Zahlreiche etablierte Medien versuchen daher jetzt, die Erkenntnis des US-Präsidenten als „Relativierung“ zu bezeichnen.

Angebliche Überrepräsentation

Zwar weist etwa auch oe24 aus, dass Weiße 45 Prozent der von Polizisten erschossenen Personen ausmachen und Schwarze nur 23 Prozent. Dies geschieht aber gleichzeitig mit dem Hinweis, dass Weiße etwa 60 Prozent der Bevölkerung seien, Schwarze hingegen nur 13 Prozent. Somit seien Schwarze disproportional oft von tödlicher „Polizeigewalt“ betroffen.

Trump stellte sich seit Anfang der Proteste hinter die Ordnungskräfte und verdammte Ausschreitungen. Der politische Gegner unterstellt ihm seitdem, sich nicht klar genug gegen Rassismus oder angebliche Polizeigewalt zu positionieren.

Detaillierte Zahlen stützen Trump-Aussage zusätzlich

Allerdings verkürzt auch die Sichtweise, es gäbe eine Überrepräsentation schwarzer Opfer von „Polizeigewalt“, die Realität. Denn Schwarze machten 2013 etwa mehr als die Hälfte der Mordverhaftungen aus, wobei 93 Prozent der schwarzen Opfer durch die Hand eines anderen Schwarzen zu Tode kamen. Eine Studie aus dem selben Jahr belegte sogar, dass Weiße 13-mal häufiger Opfer eines schwarzen Mörders wurden, als umgekehrt.

Selbst wenn man nun einen angeblichen „institutionellen Rassismus“ zu Grunde legte, den „anti-rassistische“ Aktivisten als argumentative Unterstützung für ihre Proteste postulieren, würfen diese Statistiken immer noch Fragen auf.

Schwarze häufiger durch schwarze Polizisten erschossen

Ein besonders pikantes statistisches Detail ist übrigens auch die Frage nach der ethnischen Herkunft des Todesschützen bei Auseinandersetzungen mit der Polizei. Dabei fand erst 2016 eine Studie heraus, dass zumindest was Schusswechsel betrifft, tatsächlich schwarze Tatverdächtige öfter von schwarzen Polizisten als von ihren weißen Beamtenkollegen erschossen werden.


Weiterlesen: 

Verkehrte Zahlenreitereien und Narrative als Sprungbrett linker Ideologen (Kolumne, 11.06.2020)


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