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Auto von AfD-Stadtrat beschädigt – Partei vermutet Antifa-Attacke

Das Fahrzeug stand vor der Haustür des AfD-Politikers Nico Köhler. Die Chemnitzer AfD-Fraktion spricht von einem gezielten Anschlag.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild: Polizeiwagen / Bild: Metropolico (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Polizeiwagen / Bild: Metropolico (Bild zugeschnitten)

Chemnitz. – Am Mittwochnachmittag haben unbekannte Täter eine Fensterschreibe am Auto des Chemnitzer AfD-Stadtrats Nico Köhler eingeschlagen. Laut Bericht von Tag24 sei nichts gestohlen, sondern das Fahrzeug lediglich beschädigt worden. „Darum vermute ich, dass es eine gezielte Aktion gegen mich war“, wird Kähler zitiert.

Fahrzeug gezielt ausgesucht

Die AfD-Fraktion im Stadtrat sprach in einer Reaktion auf Facebook von einem „feigen Anschlag“, den man „aufs Schärfste“ verurteile. „Für einen gezielten Anschlag durch die Antifa sprechen mehrere Dinge: Der Wagen wurde in einer voll beparkten Straße gezielt ausgesucht. Es wurde nichts gestohlen“, teilte die Partei mit.

Kritik übte die AfD speziell an den linken Parteien in den verschiedenen politischen Gremien. Immer wieder würden von „rot-rot-grünen Vertretern linke Gewalt legitimiert“ werden. „Dass diese verbalen Freibriefe durch die politischen Führungspersonen freudig durch die Straßentruppen umgesetzt werden, erleben wir immer öfter. Von struktureller Unterstützung für gewalttätige Extremisten, vor allem aus den Reihen der Linkspartei und der Grünen, müssen wir gar nicht erst reden. Diese Kooperationen sind längst bekannt“, heißt es auf der Facebook-Seite der AfD-Fraktion. Gewalt dürfe aber niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. „Dafür stehen wir weiterhin ein.“


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