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Rechercheplattform „Addendum“ stellt Arbeit ein

Nach knapp drei Jahren ist Schluss. Die Medienplattform habe ihre Zielsetzung nicht ausreichend erfüllt, heißt es in einer Aussendung.

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<p><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Michael_Fleischhacker.jpg" title="via Wikimedia Commons">Figlhaus Wien Akademie für Dialog und Evangelisation</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0">CC BY-SA</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Salzburg. – Das österreichische Medienprojekt Addendum stellt seine Aktivitäten ein. Das gab die von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz gegründete Quo Vadis Veritas Privatstiftung in einer Aussendung am Dienstag überraschend bekannt. „Nach eingehender, von wechselseitiger Wertschätzung geprägter Diskussion sind Dietrich Mateschitz als Stifter der Quo Vadis Veritas Privatstiftung und Michael Fleischhacker als Geschäftsführer der Quo Vadis Veritas Redaktions GmbH zu dem einvernehmlichen Entschluss gekommen, die Aktivitäten der Stiftung und die Rechercheplattform Addendum einzustellen“, heißt es in der Aussendung.

— Addendum (@daswasfehlt) August 4, 2020

Zielsetzung nicht erfüllt

Der Grund: „Trotz erheblichen Mitteleinsatzes“ und „einer Reihe erfolgreicher und relevanter Rechercheprojekte“ sei es „insgesamt nicht gelungen“, die Zielsetzungen der Stiftung in „ausreichendem Maß“ zu erfüllen. Mateschitz wolle sich bei seiner Unterstützung journalistischer Aktivitäten stattdessen stärker auf „lösungsorientierte Projekte jenseits der politischen Alltagsauseinandersetzungen“ konzentrieren.

Addendum wurde im Jahr 2017 gegründet. Herausgeber und Chefredakteur ist Michael Fleischhacker, der sich mit Niko Alm die Geschäftsführung teilt.

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