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USA

Prominente fordern schwarze Vizekandidatin von Biden

Joe Biden wird voraussichtlich diese Woche seine Vizepräsidentschaftskandidatin für die US-Wahl bekanntgeben. Nun fordern Prominente eine schwarze Kandidatin.

2 Minuten Lesezeit
<p>Bild (Der US-Demokrat Joe Biden): <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Joe_Biden_Rally_at_Hiatt_Middle_School_-_49481114777.jpg" title="via Wikimedia Commons">Phil Roeder</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0">CC BY</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Der US-Demokrat Joe Biden): Phil Roeder / CC BY (Bild zugeschnitten)

Washington D.C. – In einem offenen Brief haben über 100 bekannte Afroamerikaner den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden aufgerufen, eine schwarze Politikerin als Vizekandidatin auszuwählen. „Wenn Sie 2020 keine schwarze Frau aussuchen, werden Sie die Wahl verlieren“, schrieben Prominente wie Rapper Sean „Diddy“ Combs, Radiomoderator Charlamagne Tha God und Menschenrechtsanwalt Ben Crump in einem offenen Brief.

“Failing to select a Black woman in 2020 means you will lose the election. We don't want to choose between the lesser of two evils & we don't want to vote for the devil we know vs the devil we don't” pic.twitter.com/T57mcEsoYz

— Molly Nagle (@MollyNagle3) August 10, 2020

„Haben die Nase voll“

„Wir wollen nicht zwischen dem geringeren von zwei Übeln auswählen, und wir wollen nicht die Wahl haben zwischen dem Teufel, den wir kennen, und dem Teufel, den wir nicht kennen, denn wir haben die Nase voll, Teufel zu wählen – Punkt“, heißt es in dem Schreiben weiter. In ihrem Brief solidarisieren sich die mehr als 100 Männer mit mehr als 700 Afroamerikanerinnen, die Biden bereits vergangene Woche aufgerufen hatten, mit einer schwarzen Frau an seiner Seite in den Wahlkampf gegen den amtierenden Präsidenten Donald Trump zu ziehen.

„BLM“-Proteste erhöhen Druck

Aller Voraussicht nach will Biden in dieser Woche bekanntgeben, wer für die Vizepräsidentschaft antreten wird. Der frühere Vizepräsident hatte schon im März versprochen, dass er auf eine Frau setzen wird. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd Ende Mai und den folgenden „Black Lives Matter“-Protesten wuchs zudem der Druck auf den 77-Jährigen, eine Afroamerikanerin auszuwählen.

Im Kreis der Favoritinnen befinden sich gleich mehrere schwarze Politikerinnen. Darunter die Senatorin Kamala Harris, die frühere Nationale Sicherheitsberaterin Susan Rice und die Abgeordneten Karen Bass und Val Demings. Doch auch die Namen der weißen Politikerinnen Elizabeth Warren und Gretchen Whitmer sowie der in Thailand geborenen Senatorin Tammy Duckworth fielen immer wieder.

 


 

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