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USA: Prominente fordern schwarze Vizekandidatin von Biden

Monika Šimić

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Joe Biden wird voraussichtlich diese Woche seine Vizepräsidentschaftskandidatin für die US-Wahl bekanntgeben. Nun fordern Prominente eine schwarze Kandidatin.

Washington D.C. – In einem offenen Brief haben über 100 bekannte Afroamerikaner den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden aufgerufen, eine schwarze Politikerin als Vizekandidatin auszuwählen. „Wenn Sie 2020 keine schwarze Frau aussuchen, werden Sie die Wahl verlieren“, schrieben Prominente wie Rapper Sean „Diddy“ Combs, Radiomoderator Charlamagne Tha God und Menschenrechtsanwalt Ben Crump in einem offenen Brief.

„Haben die Nase voll“

„Wir wollen nicht zwischen dem geringeren von zwei Übeln auswählen, und wir wollen nicht die Wahl haben zwischen dem Teufel, den wir kennen, und dem Teufel, den wir nicht kennen, denn wir haben die Nase voll, Teufel zu wählen – Punkt“, heißt es in dem Schreiben weiter. In ihrem Brief solidarisieren sich die mehr als 100 Männer mit mehr als 700 Afroamerikanerinnen, die Biden bereits vergangene Woche aufgerufen hatten, mit einer schwarzen Frau an seiner Seite in den Wahlkampf gegen den amtierenden Präsidenten Donald Trump zu ziehen.

„BLM“-Proteste erhöhen Druck

Aller Voraussicht nach will Biden in dieser Woche bekanntgeben, wer für die Vizepräsidentschaft antreten wird. Der frühere Vizepräsident hatte schon im März versprochen, dass er auf eine Frau setzen wird. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd Ende Mai und den folgenden „Black Lives Matter“-Protesten wuchs zudem der Druck auf den 77-Jährigen, eine Afroamerikanerin auszuwählen.

Im Kreis der Favoritinnen befinden sich gleich mehrere schwarze Politikerinnen. Darunter die Senatorin Kamala Harris, die frühere Nationale Sicherheitsberaterin Susan Rice und die Abgeordneten Karen Bass und Val Demings. Doch auch die Namen der weißen Politikerinnen Elizabeth Warren und Gretchen Whitmer sowie der in Thailand geborenen Senatorin Tammy Duckworth fielen immer wieder.

 


 

1 Comment

1 Comment

  1. Avatar

    Andreas

    12. August 2020 at 10:00

    Ich habe mal Merkel gewählt, aus Freude über die Wiedervereinigung glaubte ich an eine bessere Welt und wollte mein Zeichen setzen für die Gleichstellung der „Ossis“ und der Frauen. Aus heutiger Sicht nach Ausstieg aus der Atomkraft, dem Abbau der Autoindustrie, dem Einladen zum Plündern des Sozialstaats für Jedermann, kann ich den Amerikanern nur davon Abraten aus Gefühlsduselikeit sein Kreuzchen zu setzen!
    Also, wenn ich von der linken Occupy-Bewegung aus den Fernsehberichten – wie sie Frankfurt zusammengeschlagen haben – was gelernt habe, dann dass „wir“ die 99% Prozent sind und uns nicht den Minderheiten unterordnen sollen! Das heißt dann aber auch, weshalb sollte sich irgendwo auf der Welt eine heterosexuelle, leistungsorientierte Mehrheitsgesellschaft illegal eingewanderten Minderheiten, Homosexuellen und Sozialschmarotzern unterordnen?! Harhar 😉

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