Soforthilfe für Wirte

Grazer FPÖ-Politiker spendet Teil seines Gehalts

Statt finanzieller Hilfe für die Nachtgastronomie wurde das „Summer in the City“-Projekt ein Verlustgeschäft. FPÖ-Klubobmann Armin Sippel zeigt sich enttäuscht und spendet einen Teil seines Gehalts.

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<p>Der Grazer FPÖ-Klubobmann Armin Sippel spendet. Bild: Armin Sippel / Facebook</p>

Der Grazer FPÖ-Klubobmann Armin Sippel spendet. Bild: Armin Sippel / Facebook

Graz. – Das Gastro-Event „Summer in the City“ am Karmeliterplatz in Graz war als Hilfsaktion für die krisengebeutelte Nachtgastronomie gedacht. Doch wie am Mittwoch überraschend bekannt wurde, muss die Veranstaltung einen Monat früher als geplant beendet werden. „Unterm Strich war es leider Verlustgeschäft“, teilte Veranstalter Wolfgang Nusshold der Kronen Zeitung mit.

FPÖ-Klubobmann Sippel enttäuscht

FPÖ-Klubobmann Sippel, politischer Initiator des Projekt, zeigte sich ebenfalls enttäuscht über das jähe Ende. Die Gründe für den wirtschaftlichen Misserfolg seien „vielfältig“, schrieb er auf Facebook. „Letztlich haben aber die strikten Auflagen (2 Ruhetage/Woche, kein Getränkeausschank nach 21.30 Uhr, Sitzplatzbeschränkung, negative Presse, strengst mögliche Covid-Maßnahmen wie z.B. eine Umzäunung, usw.)- hervorgerufen durch die in erster Linie von Grünen und Kommunisten angezettelten politischen Diskussionen im Vorfeld – ein positives Ergebnis nicht ermöglicht.“

Enthüllungen über die ÖVP

Diese „Niederlage“ nehme er auf seine „Kappe“. „Persönlich werde ich als kleinen Beitrag einen Teil meines Gehaltes spenden – was aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein kann“, so Sippel. Insgesamt 1.000 Euro spendete er am Donnerstag an die Nachtgastrobetreiber.

Einen Seitenhieb auf die Gegner des Projekts konnte sich der FPÖ-Klubobmann dann aber auch nicht verkneifen: „Ich gratuliere der breiten Front an Gegnern wie der hochsubventionierten Kulturszene, den Grünen, den Kommunisten, der Bezirks-ÖVP, den Destruktivbürgern, den sich an dieser Stelle angesprochen fühlenden Journalisten sowie den anderen Miesmachern, dass in Kürze der Karmeliterplatz wieder als konsumfreier, andere würden auch sagen toter Platz, zur Verfügung steht“, so Sippel.

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