FPÖ - Unterschreiben gegen Impfzwang
Werbung

Mutmaßlicher Spionagefall

Für Ankara „unbegründete Behauptung“

Das Außenministerium in Ankara meint, Wien sei nicht in der Lage seiner „Anti-Türkei-Besessenheit“ zu entkommen.

< 1 Minuten
<p>Bildquelle: Pixabay</p>

Bildquelle: Pixabay

Wien/Ankara. – In dem Fall rund um einen mutmaßlichen Spionagefall in Österreich hat sich das türkische Außenministerium zu Wort gemeldet. Ankara weise die „unbegründeten Behauptungen“ zurück, sagte der Sprecher Hami Aksoy laut Nachrichtenagentur Reuters heute. Wien sei nicht in der Lage, „der populistischen Rhetorik und seiner Anti-Türkei-Besessenheit zu entkommen“.

Anklage steht bevor

Aksoy fügte hinzu: „Wir fordern die österreichische Regierung nachdrücklich auf, die Verfolgung der künstlichen Agenda mit flachen und innenpolitischen Berechnungen über die Türkei einzustellen und mit staatlichem Ernst, gesundem Menschenverstand und aufrichtiger Zusammenarbeit zu handeln.“

Enthüllungen über die ÖVP

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) gab gestern bekannt, dass eine Person gestanden habe, im Sinne des türkischen Geheimdienstes in Österreich gespitzelt zu haben. Eine Anklage steht bevor. Das Außenministerium in Wien bat unterdessen einen Vertreter der türkischen Botschaft um ein Gespräch.

Cover der Freilich-Ausgabe #10
AfD. Aber normal! - Neue Ausgabe unseres Magazins erschienen!
Die AfD komplettiert die Demokratie als parlamentarische Rechte. Wir erklären, was das freiheitliche Lager in Deutschland ausmacht und sprechen mit Alice Weidel und Tino Chrupalla über ihre Visionen für Deutschland und den Druck des Establishments.
Jetzt abonnieren