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Kriminelle Vereinigung

Razzia gegen Linksextreme in Berlin

Fünf mutmaßlichen Linksextremen stehen im Verdacht, eine kriminelle Vereinigung gegründet zu haben.

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Symbolbild (CC0)

Berlin. – Am Mittwochmorgen führte die Bundesanwaltschaft Hausdurchsuchungen gegen mutmaßliche Linksextremisten durch. Fünf Verdächtigen werde die Gründung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen, teilte ein Sprecher der Bild-Zeitung mit.

Keine Festnahmen

Ihnen wird vorgeworfen, sich im Jahr 2016 zusammengeschlossen zu haben, um politisch motivierte Straftaten zu begehen. „Zu Festnahmen kam es nicht, da die Voraussetzungen für Haftbefehle derzeit nicht gegeben sind“, hieß es von der Bundesanwaltschaft. Laut Bericht der Jungen Freiheit sollen die Beschuldigten mit Straftaten wie etwa den Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg 2017 in Verbindung stehen.

Von der Razzia betroffen war auch die linksextreme, anarchistische Bibliothek „Kalabal!k“. Deren Räumlichkeiten waren schon 2018 einmal durchsucht worden. Auch damals standen die Durchsuchungen in Zusammenhang mit dem G20-Gipfel in Hamburg.

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