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„Negative Auswirkungen der Massenmigration werden täglich sichtbarer“

Der Grazer Vizebürgermeister Mario Eustacchio (FPÖ) betont, man werde Probleme nur lösen können, wenn man auch die Ursachen klar benennt.

Meinungvon Gastautor
2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild Grazer Rathaus (CC0) / Portrait Mario Eustacchio © Stadt Graz/Fischer / Collage: Tagesstimme</p>

Symbolbild Grazer Rathaus (CC0) / Portrait Mario Eustacchio © Stadt Graz/Fischer / Collage: Tagesstimme

Gastkommentar von Mario Eustacchio

Ende August wurde der Präsident der Jüdischen Gemeinde in Graz, Elie Rosen, auf offener Straße tätlich angegriffen und die Grazer Synagoge mit antisemitischen Parolen beschmiert. Innerhalb kürzester Zeit konnte die Grazer Polizei einen Tatverdächtigen fassen. Es handelte sich um einen 31-jährigen Syrer. Dieser war 2013 als Flüchtling nach Österreich eingereist.

Auf Ursachen hinweisen

Die Stadt Graz, die von einer ÖVP-FPÖ-Koalition geführt wird, ergriff mehrere Maßnahmen zum Schutz der Jüdischen Gemeinde in Graz. So wurden beispielsweise die Sicherheitsmaßnahmen um die Synagoge verstärkt.

Anlässlich dieses Vorfalles hielt ich es aber auch für notwendig, die Ursachen hinter dieser Attacke klar zu benennen. Nicht erst seit der Flüchtlingskrise 2015 warnen wir Freiheitliche vor einem importieren Antisemitismus. Auch ÖVP-Politiker wie die Integrationsministerin Susanne Raab wiesen bereits mehrmals auf diese Entwicklung hin.

Der konkrete Angriff auf die jüdische Gemeinde in Graz kennt eine klare Ursache: Die unkontrollierte Massenzuwanderung. Ich brachte die Problemlage schließlich mit folgender Formulierung auf den Punkt: „Nicht mehr Österreicher werden zu Antisemiten, sondern immer mehr Antisemiten werden zu Österreichern!“

Eustacchio: Augen nicht verschließen!

Diese Aussage rief die steirische Antidiskriminierungsstelle auf den Plan. Diese kritisierte meine Wortmeldung. Durch meine Aussage würden Migranten pauschal angegriffen und die Gesellschaft würde dadurch gespalten werden – sie sei eines Vizebürgermeisters „nicht würdig“.

Dass bei inhaltlich identen Aussagen von Politikern anderer Parteien die Antidiskriminierungsstelle bisher noch nie reagiert hat, ist ein bemerkenswertes Detail am Rande. Es drängt sich der Verdacht auf, dass in diesem Fall nicht das Gesagte eine Rolle spielt, sondern nur, dass es ein Freiheitlicher gesagt hat.

Ich bleibe trotz dieser Kritik dabei: Wir werden Probleme nur lösen können, wenn wir deren kausale Ursachen klar benennen. Die negativen Auswirkungen der unkontrollierten Massenzuwanderung werden von Tag zu Tag sichtbarer. Hier die Augen zu verschließen wäre fahrlässig.

Mario Eustacchio,

Vizebürgermeister und Sicherheitsstadtrat der Stadt Graz

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