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Paris-Attentäter gesteht falsche Altersangabe

Laut neuesten Informationen handelt es sich bei dem mutmaßlichen Attentäter um einen 25-jährigen Mann.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild: Wagen der französischen Polizei / Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Renault_M%C3%A9gane_III_Police_nationale_%C3%A0_Nice.jpg" title="via Wikimedia Commons">Robinson. B</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Wagen der französischen Polizei / Bild: Robinson. B / CC BY-SA (Bild zugeschnitten)

Paris. – Der mutmaßliche Messerangreifer von Paris ist deutlich älter als zunächst angegeben, wie nun bestätigt wurde. Anti-Terror-Staatswanwalt Jean-Francois Ricard sagte am Dienstag, dass der Verdächtige zuerst angegeben habe, 18 Jahre alt zu sein. Nachdem auf seinem Telefon ein Passfoto mit einer anderen Identität gefunden wurde, habe er nach anfänglichem Leugnen jedoch zugegeben, 25 Jahre alt zu sein. Den Geheimdiensten sei er nicht bekannt gewesen und habe nun erklärt, im Jahr im Jahr 1995 statt 2002 in Pakistan geboren zu sein.

Massive Drohungen gegen Charlie Hebdo

Bei der Attacke am vergangenen Freitag in Paris waren zwei Personen in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Redaktionsräume des Satiremagazins Charlie Hebdo verletzt worden. Die Redaktion war nach den Anschlägen im Jänner 2015, bei denen zwei Islamisten insgesamt zwölf Menschen ermordet hatten, an einen geheimen Ort umgezogen. Nachdem die Redaktion Anfang September erneut Mohammed-Karikaturen veröffentlicht hatte, war sie wieder massiv bedroht worden.

Opfer in ernstem Zustand

Der 25-jährige Hauptverdächtige hatte es bewusst auf die Redaktion des Satiremagazins abgesehen, wie Ricard sagte. Er habe die Räumlichkeiten der Zeitung betreten und in Brand stecken wollen. Eines der beiden Opfer, die der Pakistaner bei seiner Tat verletzte, sei immer noch in einem ernsten Zustand. Gegen den Hauptverdächtigen wurde am Dienstagabend unter anderem wegen versuchten Mordes in Zusammenhang mit einem terroristischen Hintergrund ein Ermittlungsverfahren eröffnet, wie die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft mitteilte.

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