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Linz

FPÖ will „Islamisten-Aufmarsch“ im Rathaus verhindern

Die FPÖ spricht sich gegen eine Veranstaltung der „Austria Linz Islamischen Föderation“ im Neuen Rathaus aus. „Wieder einmal tritt deutlich zu Tage, wie die SPÖ um die Wählerstimmen islamistischer Zuwanderer wirbt“, kritisiert der Linzer Vizebürgermeister Markus Hein.

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<p><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Neues_Rathaus_Linz_2009.jpg" title="via Wikimedia Commons">Christian Wirth, Wirthi</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Christian Wirth, Wirthi / CC BY-SA [Bild zugeschnitten]

Linz. – Am kommenden Sonntag soll im Festsaal des Neuen Rathauses in Linz die Generalversammlung der „Austria Linz Islamischen Föderation“ (Alif) stattfinden. Für Aufregung sorgt dabei besonders der geplante Auftritt des Vorsitzenden der Islamistischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG), Kemal Ergün. Die Bewegung stand zwischenzeitlich unter Beobachtung des deutschen Verfassungsschutzes. In Österreich scheinen die Behörden allerdings keine Bedenken zu haben. „Für uns zählt, dass der Verfassungsschutz keine Einwände hat. Es handelt sich dabei um eine geschlossene Veranstaltung. Und mir ist ehrlich gesagt lieber, dass sie im öffentlichen Raum und nicht in irgendeiner Hinterhofmoschee stattfindet“, erklärte Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ).

Linz soll Beispiel von Wels folgen

Die FPÖ hat hingegen kein Verständnis dafür. „Wieder einmal tritt deutlich zu Tage, wie die SPÖ um die Wählerstimmen islamistischer Zuwanderer wirbt. Bürgermeister Luger hatte in der Vergangenheit überhaupt kein Problem damit, laut Verfassungsschutz unbedenkliche Gruppen einfach auszuladen, wenn sie für die SPÖ keine potentiellen Wähler darstellen“, kritisierte der freiheitliche Vizebürgermeister Markus Hein in einer Aussendung am Freitag. Alif und Milli Görüs werde nun hingegen geradezu der rote Teppich ausgerollt. „So bekommen radikale Islamisten die Möglichkeit am Sonntag in dem wichtigsten städtischen Repräsentationsgebäude aufzumarschieren“, betont Hein.

Der FPÖ-Politiker verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass sein Parteikollege Andreas Rabl vor zwei Jahren als Welser Bürgermeister anders entschieden habe und den geplanten Alif-Kongress in städtischen Räumlichkeiten untersagt hatte. „Er setzte damit die richtigen Signale. Der importierte Islamismus und die Islamisierung in Österreich sind die negativen Begleiterscheinungen der ungeregelten Zuwanderung. Es gilt diesen Phänomenen entschieden entgegenzutreten. Linz muss dem Beispiel unserer Nachbarstadt Wels folgen“, fordert Hein.

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