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Kultur

Wendler kritisiert Medien und rechnet mit Corona-Maßnahmen ab

Julian Schernthaner

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Der deutsche Sänger und Liederschreiber Michael Wendler sorgte mit einer kritischen Botschaft für breites Aufsehen – und bei der etablierten Öffentlichkeit für einige Schnappatmung.

Fort Myers/Köln. – Am Donnerstagabend lud der Musiker (u.a. „Sie liebt den DJ“) auf Instagram ein Video hoch, in dem er mit der Corona-Politik der deutschen Bundesregierung und mit dem medialen Komplex knallhart abrechnet. Gleichzeitig gab er bekannt, seine Position als Juror in der Talente-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) mit sofortiger Wirkung aufzugeben.

Markante Kritik an Medien und Regierung

Die Ansage des Sängers ist klar und deutlich:  „Ich werfe der Bundesregierung bezüglich der angeblichen Corona-Pandemie und deren resultierenden Maßnahmen grobe und schwere Verstöße gegen die Verfassung und das Grundgesetz vor.“ Er stellte auch heraus, dass er mit seiner Kritik gegen die Einschränkung der Bürgerrechte nicht allein sei, erwähnte auch den Mediziner Sucharit Bhakdi und den Rechtsanwalt Prof. Fuellmich als „Mitstreiter“.

Dabei schoss Wendler auch scharf gegen die etablierte Medienlandschaft: Nahezu alle Fernsehsender, inklusive RTL, machen sich mitschuldig, sind gleichgeschaltet, politisch gesteuert.“ Seine Fans sollten ihm lieber auf Telegram folgen – andere soziale Netzwerke wie Instagram, YouTube oder Facebook seien nämlich dafür bekannt, wichtige Informationen vor den Nutzern zu verbergen.

Kaufland und RTL distanzieren sich von Wendler

Der Gegenwind nach der unbotmäßigen Aussage kam postwendend – und kam heftig. Die Supermarkt-Kette „Kaufland“, die erst kürzlich einen Werbespot mit Wendler gedreht hatte, distanzierte sich auf Twitter und löschte sämtliche Inhalte mit dem Sänger.

Der Sender RTL, der für „DSDS“ verantwortlich zeichnet, zeigte sich überrascht und distanzierte sich ebenso von Wendler und dessen vermeintlichen „Verschwörungstheorien“.

Medien und Manager stellen Wendler als geisteskrank dar

Andere Stimmen im medialen Raum versuchten sofort, Wendlers Kritik als „wirr“ darzustellen – so etwa der Focus in mehreren Artikeln. Andere Medien wie Vorarlberg Online sprachen von „wilden Corona-Theorien“. Beunruhigend war auch der Auftritt seines Managers Markus Krampe, der im Fernsehen weinte und Wendler, ohne mit der Wimper zu zucken, pathologisierte. Er riet seinem bisherigen Schützling, sich professionelle Hilfe zu suchen und konstatierte:  „Im Moment muss ich ganz klar sagen: Für mich ist er krank.“

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