„Cuties“

Netflix wegen Kinderpornografie angeklagt

Der Anklage war ein Schreiben republikanischer Abgeordneter vorausgegangen.

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Symbolbild (CC0)

Mit dem Film „Cuties“ ist bei Netflix eine Produktion verfügbar, die bereits seit Wochen für die Darstellung hypersexualisierter Mädchen in der Kritik steht. Die Staatsanwaltschaft in Texas hat nun Anklage gegen den Streamingdienst wegen des Vorwurfs der Kinderpornografie erhoben.

Regisseurin weist Kritik zurück

Die Klage gegen Netflix wurde von der Staatsanwaltschaft in Texas konkret wegen der Darstellung des Schambereichs eines jungen Mädchens eingereicht, meldet das US-Filmmagazin Variety. Der Anklage vorausgegangen sei ein Schreiben von republikanischen Abgeordneten, die eine Aufforderung zur Strafverfolung gegen Netflix wegen Kinderpornografie an den US-Generalstaatsanwalt Bill Barr unterstützt hätten.

Enthüllungen über die ÖVP

Dem Film wird vorgeworfen, er ergötze sich an Mädchen in sexualisierten Posen. Laut der aus dem Senegal stammenden Regisseurin Maïmouna Doucouré wolle dieser jedoch nicht deren Sexualisierung fördern, sondern kritisieren, ebenso wie die Unterdrückung weiblicher Selbstbestimmung in traditionell geprägten Gesellschaften.

Plakat zurückgezogen

Bereits im Vorfeld war es zu heftigen Reaktionen an der Marketing-Strategie zur Einführung des Films gekommen. Der Streamingdienst Netflix hatte sich unter anderem für das Filmplakat zu „Cuties“ entschuldigt und es zurückgezogen. Es zeigte die minderjährigen Hauptdarstellerinnen in problematischen Posen.

Der Film, der bereits am 19. August 2020 in die französischen Kinos kam und auf dem Sundance Filmfestival mit dem Regiepreis ausgezeichnet wurde, ist mittlerweile auch schon in Deutschland und Österreich verfügbar.

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