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Bundeswehr

Trans-Kommandeurin fuhr mit Einhorn-Einsatzwagen vor

So etwas dürfte es in der Militärgeschichte noch nicht gegeben haben: Bei der Verabschiedung einer Kommandeurin der Bundeswehr fuhr auch ein Militärfahrzeug mit seitlich angebrachten bunten Einhörnern auf. Sie gilt als erste transsexuelle Kommandeurin der Bundeswehr.

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<p>Symbolbild Bundeswehr: By ©Bundeswehr/S.Wilke (originally posted to Flickr as Panzergrenadiere) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0">CC BY 2.0 </a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundeswehr_Panzergrenadiere.jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild Bundeswehr: By ©Bundeswehr/S.Wilke (originally posted to Flickr as Panzergrenadiere) [CC BY 2.0 ], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Storkow. – Videos von Kommandeursverabschiedungen der Bundeswehr sind nicht gerade Renner in sozialen Netzwerken. Anders ist dies im Falle der Verabschiedung von „Anastasia“ Biefang, die ursprünglich als Mann zur Bundeswehr kam und zur ersten transsexuellen Kommandeurin der Streitkräfte wurde.

Einsatz für „Transgender“-Personen

Nun wechselt Biefang als Generalstabsoffizierin ins Bundeswehr-Kommando Cyber- und Informationsraum nach Bonn. Ihr Informations-Bataillon 311 im brandenburgischen Storkow verabschiedete die Transsexuelle entsprechend mit einem mit Einhörnern bestückten Einsatzfahrzeug. Das Einhorn gilt nicht nur als Symbol der Homo- und Transsexuellen-Szene, sondern sei auch Maskottchen von Biefang im Afghanistan-Einsatz gewesen.

Die Wandlung des Soldaten zur „Frau“ war 2019 eigens Thema der Dokumentation „Ich bin Anastasia“. Seitdem setzt sich Biefang für „Transgender“-Personen in der Bundeswehr ein und fordert u. a. ein „Vielfaltsmanagement“ für die Armee.

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