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Gesellschaft

Razzia in Grazer Moschee: Justizministerin Zadić mit Erklärungsbedarf

Julian Schernthaner

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Am Montag fanden in mehreren Bundesländern Hausdurchsuchungen statt, die in enger Verbindung mit diversen dem politischen Islam zu schuldenden Verdachtsmomenten stehen. Unter den betroffenen Örtlichkeiten soll sich auch das Islamische Kulturzentrum (IKZ) in Graz befinden.

Graz. – Im Fokus des Zugriffes bei der sogenannten „Operation Luxor“ waren zudem offenbar Personen, die im Verdacht der terroristischen Vereinigung, der Terrorismusfinanzierung, der staatsfeindlichen Verbindungen, der kriminellen Organisation und der Geldwäscherei stehen. Die Razzia richtete sich gegen diverse Einrichtungen, denen vorgeworfen wird, im Umfeld der radikal-islamischen Muslimbruderschaft zu operieren – darunter offenbar auch das IKZ.

Zadić-Besuch könnte zum Politikum werden

Im dessen Fall birgt sich einiger politischer Sprengstoff – wurde doch im Jänner ein Besuch der nunmehrigen grünen Justizministern Alma Zadić publik. Wie der Freilich-Blog hinweist, fanden die damaligen Enthüllungen des Islamismusexperten Irfan Peci allerdings keinen öffentlichen Widerhall – etablierte Medien machten daraus nämlich vielmehr eine vermeintliche Kampagne patriotischer Kräfte gegen die auch für ihre einschlägig linken Standpunkte bekannte bosnischstämmige Justizministerin. Diese wiederum nutzte den Gegenwind als Argumentationshilfe für ein umstrittenes Gesetzespaket gegen angeblichen „Hass im Netz“

Es gab allerdings nicht nur eine Mauer für Zadić – sondern für einen patriotischen Vlogger auch ein gerichtliches Nachspiel. Weil Identitären-Chef Martin Sellner die besagte Moscheegemeinde als „Tarnprojekt für die wuchernde islamistische Szene“ bezeichnete, klagte dieses wegen Ehrenbeleidigung. Die erste Verhandlung im September wurde jedoch vertagt – gut möglich, dass nach den neuesten Erkenntnissen dieser Prozess eine unerwartete Wendung zugunsten des Beklagten nimmt. Ob bei der Razzia im IKZ auch gegen Offizielle der Einrichtung ermittelt wird, drang bislang nicht an die Öffentlichkeit. Jedenfalls gilt für alle involvierten Personen die Unschuldsvermutung.

Mauer des Schweigens um grüne Querverbindungen?

Ob Zadić von den mutmaßlichen Verstrickungen des IKZ im Dunstkreis islamistischer Kräfte wusste oder die vermehrt von bosnischen Muslimen besuchte Einrichtung ohne jegliche Hintergedanken besuchte, ist unklar. Schon der oberösterreichische Wochenblick hatte im Zuge eines Peci-Interviews im Jänner die grüne Politikerin mit den damals bereits im Raum stehenden Vorwürfen konfrontiert. Jedoch Zadić soll eine Antwort schuldig geblieben sein.

Es ist allerdings wohl nicht die einzige Verbindung der Grünen zum umstrittenen Islam-Zentrum in Graz. Denn wie das Magazin Info-DIREKT berichtet, soll sich auf der Sponsorentafel der Einrichtung gar das offizielle Parteilogo der nunmehrigen Regierungspartei im Bund befinden. Auch das patriotische Zweimonatsblatt will bei seinen Nachforschungen auf eine Mauer des Schweigens gestoßen sein.

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