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Harter Lockdown steht bevor – was erwartet uns?

Die Infektionszahlen steigen weiter an und Österreich steht vor neuen Verschärfungen. Ab kommendem Dienstag sollen die Ausgangsbeschränkungen rund um die Uhr gelten.

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<p>Bild: Bundeskanzler Sebastian Kurz bei einer Pressekonferenz am 11. Mai im Bundeskanzleramt / Fotocredit: (C) BKA / Andy Wenzel</p>

Bild: Bundeskanzler Sebastian Kurz bei einer Pressekonferenz am 11. Mai im Bundeskanzleramt / Fotocredit: (C) BKA / Andy Wenzel

Wien. – Am Samstagnachmittag will die Regierung eine Pressekonferenz abhalten, um die neuen Maßnahmen offiziell zu verkünden. Klar ist bereits, dass das öffentliche Leben weiter heruntergefahren wird. Wie aus mehreren Medienberichten hervorgeht, soll kommende Woche der Handel wie im ersten Lockdown im März zusperren. Geschäfte, welche der Grundversorgung dienen wie Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Banken und Apotheken bleiben geöffnet. Großer Diskussionspunkt ist derzeit noch die Entschädigung für jene Geschäfte, welche Tür und Tor geschlossen lassen müssen.

Diskussion über Schulschließungen

Weitere Einschränkungen soll es auch bei Bildungseinrichtungen geben. Berichten zufolge fordert Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) schon länger die Schließung von Schulen. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP), die Grünen und auch viele Bundesländer plädierten für ein Offenhalten der Bildungseinrichtungen. Wie der Standard berichtet, soll Freitagnachmittag jedoch die Entscheidung gefallen sein, dass Schulen, also auch Volksschulen, Unterstufen und Kindergärten geschlossen werden, aber wie im Frühjahr für Familien mit Bedarf für Betreuung offen bleiben. Derzeit sind nur Oberstufen auf Distance-Learning umgestellt worden.

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Maßnahmen sollen Weihnachtsgeschäft retten

Am späten Samstagnachmittag dürften dann die neuen Maßnahmen vorgestellt werden. Zuerst werden Experten zu Wort kommen, welche die verschärften Maßnahmen begründen und die Notwendigkeit solcher erklären. Danach kommt dann die Regierungsspitze mit den jeweiligen Fachministern zu Wort. Die Dauer der neuen Maßnahmen ist auf zwei bis drei Wochen angesetzt, um anschließend das Weihnachtsgeschäft zu ermöglichen.

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