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Ermittler sind überzeugt

Wien-Attentäter war Teil eines Netzwerks

Die Ermittler gehen mittlerweile davon aus, dass der Wien-Attentäter Teil eines radikal-islamistischen Netzwerks war.

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<p>Symbolbild: Polizeiauto / Bild: Jürgen Lehmann [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:VW_T5_der_%C3%B6sterreichischen_Polizei_Vor-FL_(2003-10_Volkswagen_T5_of_the_austrian_police).jpg">from Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Polizeiauto / Bild: Jürgen Lehmann [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Wien. – Im August sollen drei Freunde des Attentäters von Wien gut zwei Wochen, nachdem sie zwei deutsche Islamisten in Wien empfangen hatten, nach Hanau in Deutschland gereist sein. Das berichtete das Nachrichtenmagazin Profil heute. Nach Überzeugung der Ermittler war der Attentäter demnach Teil eines radikal-islamistischen Netzwerks und stand mit zumindest fünf Personen in Kontakt, die am Radar des deutschen Verfassungsschutzes stehen.

Freunde des Attentäters in Haft

Die Reise seiner Freunde nach Deutschland soll Justizakten zufolge dazu gedient haben, sich „im Vorfeld der Tat mit anderen Mitgliedern der Gruppe zu besprechen“, schreibt das Nachrichtenmagazin weiter. Alle drei türkischstämmigen Freunde des Attentäters, die nach Hanau reisten, sind aktuell in Haft. Einer von ihnen ist jener 22-Jährige, der 2018 versucht hatte, mit dem späteren Attentäter nach Syrien zu reisen, um sich dort der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) anzuschließen. Er soll eine Bekannte in Hanau haben, wie ein Mitbeschuldigter zu Protokoll gab. Sie zu besuchen sei der alleinige Grund für die Deutschlandreise gewesen.

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Spekulationen über Auslöser für Anschlag

Einen Bericht der Kronen Zeitung (Samstag-Ausgabe), wonach eine SMS den Terroranschlag des Täters ausgelöst haben soll, wollte die Polizei indes nicht kommentieren. Die Zeitung berichtete unter Berufung auf „Parlamentskreise“, dass der Täter selbst zwei Tage vor dem Anschlag per Handy den Notruf kontaktierte, um einen Einbruch in seinem Keller zu melden. Die Polizei nahm die Anzeige routinemäßig auf, allerdings passierte vorerst nichts. Am 2. November kurz vor der Tat schickte der Mobilfunkanbieter laut Krone dann eine SMS mit folgendem Inhalt an den Täter: „Ihre Rufnummer wurde im Zuge eines Notfalls lokalisiert und die Standortdaten an die Leitstelle LPD Wien übermittelt.“

Die Zeitung folgerte, dass das den Islamisten in Panik versetzt haben dürfte, da er glaubte wegen seiner Waffenkäufe aufgeflogen zu sein. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur APA hieß es seitens der Polizei, dass „momentan aufgrund ermittlungstaktischer Gründe keine näheren Details bekanntgeben oder bestätigt werden können“. Neue Erkenntnisse würden umgehend kommuniziert werden.

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