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Gesellschaft

„Kinder oder Ressourcen“: ARD empört mit neuem Video

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Erneut gerät der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland in die Kritik. Neben steigenden Gebühren, unverhältnismäßigen Gehältern und einseitiger Berichterstattung sind es immer wieder fragwürdige Beiträge, die für Empörung sorgen. Nach dem „Umweltsau“-Skandal, der europaweit durch die Presse ging, hat die ARD nun mit einem neuen Machwerk nachgelegt.

Berlin. – Die ARD hat mit einem neuen Video für Entrüstung gesorgt. In einem in mehreren sozialen Medien veröffentlichen Beitrag zur Themenwoche „Wie leben“ wird die Frage aufgeworfen, ob man zugunsten des Umweltschutzes auf Kinder verzichten soll. Passanten und Prominenten wird die Frage „Was ist dir wichtiger? Eigene Kinder oder die Ressourcen der Erde?“ gestellt. Zuletzt sorgten immer wieder Personen, oftmals aus dem Umfeld der radikalen Linken bzw. radikalfeministischer Kreise, mit der Forderung, zu Gunsten des Klimas auf Kinder zu verzichten, für Aufregung. Mehrere große Zeitungen boten ihnen dafür eine Plattform.

Unausgewogene Antworten?

Auffallend ist, wie viele Antworten ganz im Sinne derjenigen ausfallen, die zugunsten des Klimaschutzes auf Kinder verzichten wollen. „Ich habe ja keine eigenen Kinder, deshalb kann ich ja ziemlich cool sein“, antwortete etwa die Komikerin Caroline Kebekus. Ein junger Mann meinte: „Ich glaube, wir brauchen nicht noch mehr Menschen.“ Eine alte Frau rechtfertigte sich gar für ihre Kinder und Enkelkinder. Was eigener Nachwuchs für die heutige Überbevölkerung bedeute, habe sie damals nicht gewusst. „Heute würde ich das nicht so entscheiden. Wenn ich unbedingt Kinder wollte, würde ich welche adoptieren, also irgendwelche, die es schon gibt.“ Und eine weitere Frau erklärte: „Die Ressourcen der Erde sind auf jeden Fall wichtiger.“ Ob die gezeigten Antworten eine repräsentative Auswahl aller getätigten Aussagen darstellen, bleibt wohl das Geheimnis der Macher.

Breite Kritik

Kein Geheimnis bleiben aber diverse öffentliche Stellungnahmen dazu. Neben Unionsabgeordneten meldeten sich vor allem Mitglieder der AfD zu Wort. „Welch eine dumme und gefährliche Frage“, schrieb etwa der AfD-Bundestagsabgeordnete Götz Frömming auf Twitter. Bernhard Zimniok, AfD-Abgeordneter im EU-Parlament, stellte wiederum die Gegenfrage, was wichtiger sei: „Einen CO2-verschwendenden öffentlich-rechtlichen Rundfunk, dessen geistigen Durchfall Ihr zwangsfinanzieren müsst, oder die Ressourcen der Erde?“

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