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Hebein bleibt Chefin der Wiener Grünen

Die politische Zukunft der Grünen-Politikerin war zunächst noch unklar.

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<p>Birgit Hebein (Grüne). Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Birgit_Hebein_-_Startschuss_f%C3%BCr_%E2%80%9EWillst_Du_mein_Favoriten_sein%3F%E2%80%9C.JPG" title="via Wikimedia Commons">Bwag</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Birgit Hebein (Grüne). Bild: Bwag / CC BY-SA (Bild zugeschnitten)

Wien. – In einem Facebook-Beitrag teilte die Frontfrau der Wiener Grünen, Birgit Hebein, am Mittwochvormittag mit, dass sie Parteichefin bleiben wird. Auf ihr Gemeinderatsmandat wird sie allerdings verzichten: „Es ist mir wichtig, dass wir Grüne glaubwürdige Politik machen. Wenn der Grüne Klub im Rathaus mehrheitlich kein Vertrauen mehr in mich hat, dann werde ich auch mein Gemeinderatsmandat nicht annehmen – denn ich mache keine halben Sachen“, hieß es in dem Beitrag.

Parteiinterne Beratungen

Am Montag hatte sich Hebein, die nach dem Ende der rot-grünen Koalition ihren Posten als Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin räumen muss, sowohl um den Klubvorsitz als auch um die Übernahme eines der beiden nicht amtsführenden Stadtratsposten, die den Grünen in Oppositionsrolle zustehen, beworben. Allerdings verweigerte ihr die große Mehrheit der 16 grünen Mandatare in allen drei Fällen die Zustimmung. Daraufhin kündigte Hebein an, sich über ihre weitere politische Zukunft in den kommenden Tagen „parteiintern“ beraten zu wollen.

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„Neue politische Herausforderungen“

In dem Beitrag begründete sie ihre Entscheidung, Parteichefin bleiben zu wollen, so: „Die Opposition stellt uns jetzt vor neue politische Herausforderungen – gesellschaftlich und inhaltlich. Dem werden wir uns gemeinsam mit den Hunderten Aktivist*innen der Wiener Grünen und der Zivilgesellschaft stellen. Dazu werde ich jetzt als Parteivorsitzende meinen Beitrag leisten.“

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