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Hydra Comics präsentiert „politisch unkorrekte Bildgeschichten“

Im ersten Heft des Comics finden sich neben spannenden Bildgeschichten auch Portraits von zwei Künstlern, die an dem Heft mitgewirkt haben.

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<p>Bild: So sieht das Cover des ersten Hydra-Comics aus / Bild: Hydra Comics (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: So sieht das Cover des ersten Hydra-Comics aus / Bild: Hydra Comics (Bild zugeschnitten)

Dresden. – Der „erste bewusst nonkonforme“ Comicverlag in Deutschland, Hydra Comics, hat vor wenigen Tagen sein lange angekündigtes erstes Heft präsentiert. Bei den Comics aus dem recht jungen Verlag gehe es jedoch um mehr als nur darum, „gute und bunte Bildgeschichten“ zu erzählen, wie es vom Verlag heißt. Es gehe um eine Kunstszene, „die schon vor der Corona-Pandemie todkrank war und die ihre Künstler und Kreativen langsam erstickt hat“. Unterstützt wird das Projekt vom rechten Bürgernetzwerk „Ein Prozent“.

Verlag will „klaffende Lücke“ schließen

Der Verlag will damit eine „klaffende Lücke“ in der deutschsprachigen Comicszene und im Bereich der grafischen Kunst schließen. Insbesondere möchte man Künstlern, die Geschichten erzählen, welche „anderswo keinen Platz mehr finden“, ein Forum geben und sie bei Veröffentlichungen unterstützen.

Im ersten Heft werden dem Leser daher auf 36 Seiten Science-Fiction, Mystery, dunkle Rächer und alternative Welten geboten. In „Wiedergutmachung“ begeben sich die Figuren auf Zeitreise und versuchen, ein abscheuliches Verbrechen zu verhindern. In der zweiten Geschichte, „Horus“, geht es um einen wichtigen Schritt für alle Menschen und darum, die Fehler, die Menschen seit Jahrhunderten immer wieder machen, nicht ständig zu wiederholen. Die dritte Geschichte, die den Titel „Schakal“ trägt, präsentiert dem Leser einen Rächer, dem das Bündnis mit einer uralten Kraft die Möglichkeit gibt, Vergeltung an denen zu üben, die ihm und anderen Unrecht getan haben.

Zwei Künstler im Portrait

Neben den drei Geschichten liefert das Heft aber auch zwei Künstlerportraits, die zeigen sollen, „wie vielfältig nonkonforme grafische Kunst ist und wie viele Talente es zu entdecken gilt“. Den Anfang macht dabei der Kalligrafiekünstler Wolf PMS, der sich in der rechten Szene bereits einen Namen gemacht und zur ersten Ausgabe des Comics ein sogenanntes Variant Cover beigesteuert hat. Der zweite ist Remata’Clan, der Teil eines ostdeutschen Künstlerkollektivs ist und im ersten Heft seine erste Comic-Seite beigesteuert hat.

Der Verlag, der stets auf der Suche nach solchen und anderen Nachwuchskünstlern ist, beklagt nämlich, dass in weiten Teilen der Kunst- und Comicszene Ideologie über Talent stehe. Kreative, die sich abseits des Mainstreams bewegen, würden öffentlich gebrandmarkt und von einer „lauten primitiven Minderheit und ihren Mitläufern im 1984-Stil angegriffen“. Deshalb fördert bzw. entschädigt Hydra Comics kreative Köpfe, die weitere Projekte umsetzen und sich als Künstler etablieren wollen, auch finanziell.

>>Hier<< kann man einen ersten Blick in das Heft werfen und >>hier<< geht es direkt zur Bestellung.

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