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Deutschland verschärft und verlängert Corona-Maßnahmen

Gespannt hat das ganze Land die gestrige Bund-Länder-Konferenz und ihre Ergebnisse erwartet. Dass nach mehreren ergebnislosen Treffen diese Woche die Entscheidung über eine Verlängerung und teilweise Verschärfung der getroffenen Maßnahmen folgen wird, hatten verschiedene Spitzenpolitiker wie Markus Söder (CSU) bereits im Vorfeld angekündigt.

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<p>Bild: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) / <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Angela_Merkel_(Tobias_Koch).jpg" title="via Wikimedia Commons">Tobias Koch</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 DE</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) / Tobias Koch / CC BY-SA 3.0 DE (Bild zugeschnitten)

Berlin. – Es dürfte nur wenige wirklich überrascht haben, dass der sogenannte Teillockdown bis Ende des Jahres verlängert wird. Nur über die Feiertage soll es leichte Lockerungen geben. Während Weihnachten sind Treffen mit maximal zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten erlaubt. Kinder bis 14 Jahren werden in diesem Fall nicht mitgezählt. Bis auf Weiteres sollen sich allerdings nur noch höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen.

Außerdem wurden neue Maßnahmen getroffen, die das Chaos darum, welche Auflage jetzt eigentlich wo gelten, noch vergrößern dürften. Je nach Inzidenz der Neuinfektionen sollen Bundesländer und Landkreise jeweils Lockerungen oder Verschärfungen treffen können. Bundesweit einheitlich ist dagegen die Verschärfung der umstrittenen Maskenpflicht. Selbst für eine Verhinderung von Ski-Urlauben will sich die Bundesregierung europaweit einsetzen.

AfD-Kritik an Maßnahmen

Kritische Worte dazu gab es im Bundestag nur durch Tino Chrupella (AfD). „Sie legen Deutschland damit sprichwörtlich still“, sagte er etwa zur Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), „wirtschaftlich und mental hinterlässt diese Regierung ein Trümmerfeld“ lautete der Vorwurf an die Bundesregierung. Weiterhin fragte er, wieso „kritische Stimmen nicht mit einbezogen werden“ und kritisierte, dass sich die Bundesregierung mit ihren Plänen über das Parlament hinweg setzt. Wer am Ende die Rechnung dafür zahlt, ist für ihn bereits klar: „Arbeiter, Mittelstand und kleine Handwerker, heute, morgen und in der Zukunft.“

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