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Nach jüngsten Anschlägen

Berlin befürchtet weitere Islamisten-Attentate

Nach den jüngsten Terroranschlägen in Paris, Nizza und Wien geht die Sorge um, dass Islamisten auch die deutsche Bundeshauptstadt neuerlich ins Visier nehmen könnten.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild (Blumen am Breitscheid, Jänner 2017):  Udo Röbenack via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Blumen_am_Breitscheidplatz_im_Januar_2017.jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 DE</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild (Blumen am Breitscheid, Jänner 2017): Udo Röbenack via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0 DE] (Bild zugeschnitten)

Berlin. – Es war jener Moment, der sich in die Berliner und deutsche Seele bohrte wie kaum ein anderer in der jüngeren Vergangenheit. Am 19. Dezember 2016 steuerte ein Islamist einen LKW am Berliner Breitscheidplatz einen LKW in die Menschenmenge auf einem Weihnachtsmarkt. Insgesamt forderte der Anschlag zwölf Tote und 67 Verletzte. Der ursprünglich aus Tunesien stammende Attentäter Anis Amri konnte entkommen und wurde erst vier Tage nach seiner Horrortat in Italien von dortigen Polizisten erschossen.

Hunderte gewaltbereite Islamisten in Berlin

Nach den jüngsten Anschlägen im nahen Ausland ist die Sorge erhöht, dass es zu einer Wiederholung einer solchen Gräueltat auch im Herzen Berlins kommen könnte. Zu dieser Einschätzung kam SPD-Staatssekretär Torsten Akmann jedenfalls im Ausschuss für Verfassungsschutz im Abgeordnetenhaus. Er warnte der Berliner Zeitung zufolge: „Wir müssen jederzeit damit rechnen, dass es wieder zu einem Anschlag kommen kann, in unseren Straßen und auch auf unseren Plätzen“.

Der sozialdemokratische Politiker sprach von einer „anhaltend hohen Gefährdungslage“. Gerade die Attentate in Wien und Paris hätten herausgestellt, wie sehr Hauptstädte mit Symbolkraft auch auf islamistische Gefährder ausstrahlen. Und gerade in Berlin ist das Radikalisierungspotenzial hoch. Bereits derzeit rechnet die Innenverwaltung alleine in der Hauptstadt 1.140 Personen der radikalen, salafistischen Szene zu. Etwa 470 davon gelten als akut gewaltbereit.

Berlin auch Hochburg krimineller Araber-Clans

Es sind aber nicht nur diese Zirkel – Karikaturen des islamischen Propheten Mohammend galten bei tödlichen Angriffen in Paris, Nizza und Dresden als Auslöser – welche den Sicherheitsbehörden in Berlin Sorge bereiten sollten. Denn Berlin gilt längst auch als „Epizentrum krimineller Gruppierungen aus arabischen Großfamilien, die den Rechtsstaat und sämtliche in unserem Land geltenden Regeln ablehnen“.

Zwar lässt sich keine kausale Verbindung zwischen der organisierten Kriminalität im Milieu und der gewaltbereiten Islamistenszene ablesen. Dennoch warnen seit Jahren zahlreiche Experten, dass gerade ein Außenseitergefühl unter muslimischen Jugendlichen einen idealen Nährboden für radikale Ansichten fördern kann. Und wenn die Polizei gegen Clan-Kriminalität vorgeht, machen ihnen Islamisten gerne die Mauer. Es könnte also nur eine Frage der Zeit sein, bis die Verwerfungen in den Migrantenvierteln zu einem toxischen Cocktail zusammenlaufen.

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