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WHO empfiehlt

Maske jetzt auch zuhause tragen

Obwohl die WHO den Nutzen vom Tragen einer Maske zum Schutz vor Corona immer noch als nicht eindeutig erwiesen ansieht, veröffentlichte sie nun eine Aktualisierung ihrer Empfehlungen.

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<p>Symbolbild: U.S. Air Force via <a href="https://www.af.mil/News/Photos/igphoto/2002240126/mediaid/3956695/">af.mil</a>] [public domain] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: U.S. Air Force via af.mil] [public domain] (Bild zugeschnitten)

Genf. – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Empfehlungen zum Maskentragen als Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus ausgeweitet. So empfiehlt sie neuerdings, dass Menschen, bei Besuch von Außenstehenden, nun auch in ihrer eigenen Wohnung Masken tragen sollten, sofern die Lüftung nicht ausreichend wäre oder dies nicht beurteilt werden könne. Dies würde unabhängig davon gelten, ob ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden kann, so heißt es in den Empfehlungen weiter.

Masken nur in sauberen Plastiktüten aufbewahren

Weiterhin rät die WHO Masken nicht zum Kinn oder Hals herunterzuziehen oder am Arm oder Handgelenk zu tragen, wenn sie sich gerade nicht als Schutz über Mund und Nase befinden. Sie sollten vielmehr in sauberen Plastiktüten aufbewahrt werden.

Neu ist bei den Empfehlungen auch, dass nun in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen alle Mitarbeiter eine Maske tragen sollten, nicht nur das Pflegepersonal.

Nutzen nicht eindeutig erwiesen

Während die WHO ihre Empfehlungen zum Tragen einer Maske einerseits ausweitet, bleibt sie andererseits im selben Dokument bei ihrem Befund, dass bislang nicht eindeutig bewiesen sei, ob es überhaupt einen Nutzen des Maskentragens für gesunde Menschen gibt: „Momentan gibt es nur begrenzte und widersprüchliche wissenschaftliche Nachweise über die Wirksamkeit des Maskentragens bei gesunden Menschen, um Infektionen mit Atemwegsviren, einschließlich Sars-CoV-2, zu verhindern.“ So gibt es in kleineren Studien hierzu Befunde, die das Tagen einer Maske stützen. Jedoch sind hier Einschränkungen hinsichtlich der Maskenart, des Abstandes der Versuchspersonen zueinander und deren Risikogruppen-Zuschreibungen zu beachten. Andere Studien, darunter eine größere, im November veröffentlichte Studie aus Dänemark mit 4.862 Teilnehmern, konnten keinerlei Unterschiede hinsichtlich des Infektionsrisikos mit dem Coronavirus zwischen Maskenträgern und Nicht-Maskenträgern feststellen. (Dänische Studie: https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/M20-6817 )

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