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Deutschland

Nächste Großrazzia gegen Clan-Kriminalität

Die letzte Razzia bei Mitgliedern eines berüchtigten Berliner Clans ist noch nicht lange her, da rücken erneut 500 Beamte in den frühen Morgenstunden in Berlin und Hamburg zu einer Durchsuchungswelle an. Diesmal ist eine andere bekannte Familie des Clan-Milieus im Visier der Fahnder. Die Familie Abou-Chaker, bekannt vor allem wegen ihres Streits mit dem Rapper Bushido.

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<p>Symbolbild (Polizeibeamte beim Stürmen einer Wohnung):Dirk Vorderstraße [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0">CC BY 2.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:SEK-Einsatz_vom_Schlauchboot_(10584915235).jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild (Polizeibeamte beim Stürmen einer Wohnung):Dirk Vorderstraße [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Berlin. – Hunderte Polizisten durchsuchten heute Morgen 33 Wohnungen und andere Räume in Berlin, Hamburg und Brandenburg. Auch das Berliner Spezialeinsatzkommando und die GSG 9 der Bundespolizei kamen dabei zum Einsatz. Die Liste der Verdachtsgründe ist lang: Bildung einer kriminellen Vereinigung, gewalttätiges Eintreiben von Schulden, Betrug und Drogenhandel stehen im Raum. Daneben wirkt die Festnahme dreier Verdächtiger, zwei davon Mitglieder eines bekannten Clans, fast schon wie eine Nebensache. Die insgesamt 36 Verdächtige stammen nicht nur aus dem Clan-Milieu, sondern auch aus der Rockerbande der Hells Angels.

— Generalstaatsanwaltschaft Berlin (@GStABerlin) December 10, 2020

„Wir kämpfen gegen Paralleljustiz“

Laut Angaben der Bundesstaatsanwaltschaft diente die heutige Razzia der weiteren Aufklärung der Struktur und der durch die Vereinigung begangenen Straftaten sowie der Sicherung von Vermögenswerten. „Wir kämpfen gegen Paralleljustiz und Organisierte Kriminalität“, twitterte die Staatsanwaltschaft. Erst im September gab es Durchsuchungen aufgrund des Verdachts, dass bei Managerhonoraren in der Rapper-Szene Steuerhinterziehung und Geldwäsche betrieben worden sein. Im November wurden drei Clan-Mitglieder wegen dem Verdacht festgenommen, an dem Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe in Dresden beteiligt gewesen zu sein. Im gleichen Monat machten Clanmitglieder mit Auseinandersetzungen auf offener Straße mit kriminellen Tschetschenen-Gruppen Schlagzeilen.

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