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Drahtzieher des „Ibiza-Videos“ in Berlin verhaftet

Der Privatdetektiv Julian H. wurde per internationalem Haftbefehl gesucht. Nach mehr als einem Jahr wurde er nun in Berlin verhaftet.

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<p>Bild: Der mutmaßliche Drahtzieher hinter dem &#8222;Ibiza-Video&#8220; konnte in Berlin festgenommen werden / Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Brandenburger_Tor_morgens.jpg">Thomas Wolf, www.foto-tw.de</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Der mutmaßliche Drahtzieher hinter dem „Ibiza-Video“ konnte in Berlin festgenommen werden / Bild: Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Berlin/Wien. – Der mutmaßliche Drahtzieher des „Ibiza-Videos“ ist in Deutschland verhaftet worden. Dem Privatdetektiv Julian H. werden die illegale Herstellung von Ton- und Filmaufnahmen und der Handel von knapp drei Kilo Kokain zur Last gelegt. Wie lange das Übergabeverfahren dauern wird, konnte die Staatsanwaltschaft Wien, die das Ermittlungsverfahren gegen die mutmaßlichen Urheber des Lockvogel-Videos mit Heinz-Christian Strache eingeleitet hatten, nicht abschätzen.

Strache zeigt sich erfreut

Strache kommentierte die Festnahme am Freitag knapp: „Ich freue mich über die Festnahme nach so langer Zeit und hoffe auf rasche und restlose Aufklärung und auch auf die Aufdeckung der weiteren Mittäter, Auftraggeber und Hintermänner“, so der Ex-Vizekanzler in einer schriftlichen Stellungnahme. Johann Gudenus, der mit Strache auf der Finca war, zeigte sich ebenfalls erfreut.

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Mögliche neue Erkenntnisse durch Einvernahme

Indes schrieb der freiheitliche Fraktionsführer im „Ibiza“-Untersuchungsausschuss, Christian Hafenecker, in einer Aussendung, dass die Einvernahme von H. „endlich Licht in diese verworrene Kriminalgeschichte bringen“ könnte. „Während man bisher eher den Eindruck gehabt habe, dass vor allem die ÖVP an der umfassenden Aufklärung wenig Interesse habe, „könnte die nunmehrige Festnahme von Julian H. die Vorzeichen um 180 Grad wenden“. Hafenecker will wissen, welchen „parteipolitischen Protagonisten“ das Video im Vorfeld der Veröffentlichung noch angeboten wurde und ob hinter der Veröffentlichung „eine parteipolitische Interessenlage“ gestanden sei.

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