Steirischer LVT-Chef warnt

Anschlag wie in Wien jederzeit möglich

Der steirische Verfassungsschutz-Chef Rupert Meixner warnt vor islamistischen Gefährdern in Graz. Außerdem fordert er mehr – und zum Teil neues – Personal für seine Behörde.

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<p>Symbolbild: (C) <a href="https://torange.biz/de/ak47-guns-51202">torange-biz</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">CC BY 4.0</a>] </p>

Symbolbild: (C) torange-biz [CC BY 4.0]

Graz. – Am Sonntag hat die steirische Kronen Zeitung Details aus einem brisanten E-Mail von LVT-Leiter Rupert Meixner an Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) veröffentlicht. Darin gibt der steirische Verfassungsschutz-Chef eine düstere Lagebeurteilung ab: Demnach stuft das LVT 14 Moscheen in der Steiermark als „verfassungsfeindlich“ ein. Insgesamt gibt es mehr als 2.000 Islamisten und 23 Gefährder, die aktuell auf freiem Fuß seien.

„Ungeeignete Leute“ im LVT Steiermark

Meixner gibt offen zu, dass das LVT Steiermark nicht über genügend Ressourcen verfügt, um alle islamistischen Gefährder überwachen zu können – „daher ist so etwas wie in Wien auch in Graz möglich“. Der LVT-Chef fordert deshalb weitere 25 Ermittler.

Enthüllungen über die ÖVP

Doch nicht nur die zu geringe Anzahl macht Meixner zu schaffen. Auch das bestehende Personal sieht der LVT-Chef kritisch. In den Reihen des LVT gebe es „durchaus ungeeignete Leute, die ersetzt werden müssten“, so Meixner. Deshalb sprach er sich im E-Mail an Schützenhöfer sogar für die „Neuausschreibung aller Posten“ im steirischen Verfassungsschutz aus.

Graz als Islamisten-Hochburg

Graz gilt bereits seit einiger Zeit als Hochburg des Islamismus in Österreich. In den vergangenen Jahren kam es zu mehreren Razzien gegen Islamisten. Erst im November wurden bei einer Aktion gegen die radikal-islamische Muslimbruderschaft auch Räumlichkeiten in Graz durchsucht.

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