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Berlin

Razzia wegen islamistischen Terrorverdachts

Am Dienstagmorgen rückten 190 Polizisten zu einer Razzia bei einem mutmaßlich islamistischen Jugendlichen an.

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<p>Symbolbild Polizeieinsatz: flickr; SEK-Einsatz-Spezialeinsatzkräfte-Siegen (12) &#8211; <a href="https://www.flickr.com/photos/andreastrojak/20529550269">Andreas Trojak</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">[CC BY 2.0]</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild Polizeieinsatz: flickr; SEK-Einsatz-Spezialeinsatzkräfte-Siegen (12) – Andreas Trojak [CC BY 2.0] [Bild zugeschnitten]

Berlin. – Um 6 Uhr morgens durchsuchte die Berliner Polizei die Wohnung eines 15-jährigen Syrers im Stadtteil Marzahn. Am Abend zuvor soll der Junge in einem Chat die Bereitschaft geäußert haben, einen islamistischen Sprengstoffanschlag in Marzahn zu begehen.

Keine Festnahme

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstagnachmittag mitteilten, habe die Tat unmittelbar bevorgestanden. Dieser Verdacht habe sich laut Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Berlin allerdings nicht bestätigt. Man habe weder Sprengstoff noch sonstige Hinweise auf die Vorbereitung eines islamistisch motivierten Sprengstoffanschlags gefunden. Bei der Durchsuchung stellte die Polizei jedoch drei Mobiltelefone und ein Notebook sicher, deren Auswertung genauso wie die Ermittlungen zu den Äußerungen des Jugendlichen noch andauern. Laut Staatsanwaltschaft wurde niemand festgenommen.

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„Es ist richtig und wichtig, dass wir beim geringsten Verdacht auf terroristische Straftaten handeln und kein Risiko eingehen“, kommentierte Norbert Cioma, Landeschef der Polizeigewerkschaft (GdP), den Großeinsatz.

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