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Corona-Kritiker Bodo Schiffmann droht Verlust der ärztlichen Zulassung

Der Arzt Dr. Bodo Schiffmann ist ein bekanntes Gesicht der Querdenker-Bewegung. Die Bank kündigte sein Konto, seine Praxis wurde gekündigt und jetzt könnte er auch noch seine Approbation verlieren.

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<p>Bodo Schiffmann bei einer Querdenken-Kundgebung in Ulm. Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Querdenken_731_(Ulm)_4._Juli_2020_(29).JPG">Wald-Burger8</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]</p>

Bodo Schiffmann bei einer Querdenken-Kundgebung in Ulm. Bild: Wald-Burger8, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Sinsheim. – Erst wurden Bodo Schiffmann die Räumlichkeiten seiner Praxis in Baden-Württemberg gekündigt, nun muss er auch noch um seine Approbation fürchten. Wie er ein einem Telegram-Video erklärte, habe sich zudem die Approbationsbehörde mit dem Verdacht gemeldet, dass Schiffmann „unrichtige Gesundheitszeugnisse“ ausgestellt habe. Der Vorwurf lautet auf Ausstellung von Attesten zur Befreiung von der Maskenpflicht ohne vorherige Untersuchung. Außerdem wird ihm vorgeworfen, er habe dazu aufgerufen, „falsche Informationen” zur Corona-Impfung zu verbreiten.

Praxis wegen „Querdenken“ gekündigt

Schon Mitte November hatte das Sinsheimer Krankenhaus Schiffmann seine Praxisräume außerordentlich und fristlos gekündigt. Ein Grund dafür war, dass seine Tätigkeiten in der Querdenken-Bewegung dem Ansehen des Klinik schaden könnte. „Ihre Stellung als einer der Vorreiter der Querdenken-Bewegung und deren enge Verbindung mit der politisch rechten Szene in der öffentlichen Wahrnehmung ist geeignet, auch den Ruf des Krankenhaus Sinsheim zu schädigen. Wird unsere Mandantin mit Ihnen in Verbindung gebracht, besteht die Verbindung auch darüber hinaus zu diesem politischen Spektrum“, hieß es in einem Anwaltsschreiben.

Der Facharzt gehört unter anderem zu den Gründern der Corona-Kritiker-Partei WIR 2020 und war zwischenzeitlich sogar deren Bundesvorsitzender. Schiffmann reichte bereits Einspruch gegen die außerordentliche Kündigung ein. Die Kündigung hätte nicht nur Auswirkungen auf ihn, sondern auch auf seine über zehn Angestellte.

Wegen der Maskenatteste hatte es bereits davor im Oktober eine Razzia bei Schiffmann gegeben. Ein Ermittlungsverfahren in der Staatsanwaltschaft sei ebenfalls anhängig. Als wäre dies nicht genug, kündigte zudem die Deutsche Bank sein Konto.

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