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Am Rande des Existenzminimums

Kinderarmut verschärft sich weiter

Ein „Armutszeugnis“ bekam Deutschland bereits vor der Corona-Krise durch den Kinderschutzbund ausgestellt. Grund dafür ist, dass ein Aufwachsen in sozialer Sicherheit nicht ausreichend gewährleistet sei. Durch die Corona-Krise könnten sich die Probleme nun noch weiter verschärfen.

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Symbolbild (CC0).

Berlin. – Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, warnte im NDR davor, dass durch die Corona-Krise die Kinderarmut noch weiter verschärft werden könnte. Viele Familien sind von Armut bedroht. Selbst nach konservativen Schätzungen wachsen 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche, und damit jeder fünfte unter 18-Jährige, in Armut auf. Der Kinderschutzbund dagegen nannte bereits im Jahr 2018 eine Zahl von 4,4 Millionen Kindern.

Langzeitfolgen von Kinderarmut

Einig sind sich die Statistiker jedoch in den negativen Langzeitfolgen, denn Kinderarmut geht einher mit Bildungsarmut, welche wiederum zur Folge hat, dass aus Kinderarmut zunächst Arbeitslosigkeit und später Altersarmut wird. Die durch die Corona-Krise bedingten Folgen wie der verringerten Löhne durch Kurzarbeit verschärfen diese Probleme noch weiter. Eine von der Partei Die Linke gestellten Antrag zu einer Corona-Sonderzahlung für ALG-II-Bezieher in Höhe von mindestens 100 Euro wurde etwa vom Bundestag abgelehnt, genauso wie Forderungen nach einer Erhöhung des Kurzarbeitergeldes sowie von Schutzmaßnahmen für von Armut betroffene Haushalte.

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