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Spahn

Bundesregierung lässt anderen beim Impfen den Vortritt

Im Zuge der am Sonntag gestarteten Corona-Impfkampagne stehen die Mitglieder der Bundesregierung in der geplanten Reihenfolge sehr weit hinten. Unter dem Motto „Ärmel hoch“ beginnt zum Start der Impfungen nun eine Werbekampagne.

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<p>Bild (Gesundheitsminister Spahn, CDU): <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jens_Spahn_CDU_Parteitag_2014_by_Olaf_Kosinsky-5.jpg" title="via Wikimedia Commons">Olaf Kosinsky</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 DE</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Gesundheitsminister Spahn, CDU): Olaf Kosinsky [CC BY-SA 3.0 DE] (Bild zugeschnitten)

Berlin. – Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat am Wochenende die Entscheidung der Bundesregierung bestärkt, sich zu Anfang der Corona-Impfkampagne nicht gleich selbst gegen das Virus impfen zu lassen, berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Wir haben bewusst gesagt, wir beginnen zuerst mit einem Impfangebot an die besonders Verwundbaren, die besonders Verletzlichen“, sagte Spahn am Samstag in Berlin. Sollte es zu einem gegebenen Zeitpunkt auch Sinn machen, um Vertrauen zu stärken, wäre jeder der Regierungsmitglieder als erstes bereit, sich auch impfen zu lassen, so der CDU-Politiker weiter.

„Impfangebote“ am Sonntag gestartet

Die Corona-Impfungen haben am vergangenen Sonntag in Deutschland begonnen. Zuerst sollen Menschen über 80 Jahre, Pflegekräfte und besonders gefährdetes Krankenhauspersonal ein „Impfangebot“ erhalten. Nach Empfehlungen der ständigen Impfkommission (Stiko) des Robert-Koch-Institutes bilden diese Bevölkerungsgruppen die erste von sechs Stufen in der Impf-Reihenfolge. „Personal in Schlüsselpositionen der Landes- und Bundesregierungen“ wäre nach dieser Empfehlung erst bei der fünften Stufe an der Reihe. In den USA hingegen haben sich bereits Joe Biden und Vizepräsident Mike Pence impfen lassen.

Werbekampagne für Corona-Impfungen

Zum Start der Corona-Impfungen in Deutschland soll eine groß angelegte Werbekampagne des Bundesgesundheitsministeriums starten. Diese solle die Bereitschaft in der Bevölkerung erhöhen, sich impfen zu lassen, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Neben diesem sind das Robert-Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung an der Werbeaktion beteiligt. Unter dem Motto „Ärmel hoch“ bzw. „Deutschland krempelt die Ärmel hoch für die Corona-Schutzimpfung“ soll bei der Kampagne mit Bildern von Menschen verschiedener Bevölkerungsgruppen geworben werden, die ihre Ärmel hochgekrempelt haben und ein Pflaster tragen – offenbar infolge einer Impfung. Im Bericht des Spiegels heißt es von einem Sprecher des Gesundheitsministeriums hierzu, dass die Werbeaktion für den „nationalen Kraftakt“ zur Bewältigung der Krise stehe und „für das Engagement aller, die zum Gelingen beitragen, insbesondere unter den Gesundheitsberufen“.

Die Werbekampagne soll auf digitalen Anzeigetafeln ausgespielt werden, auch sollen TV- und Hörfunkspots starten. Anzeigen in regionalen Tageszeitungen sollen ab dem 9. Januar folgen.

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