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Hebein tritt im Jänner als Wiener Grünen-Chefin zurück

Es sei Zeit, Abschied zu nehmen, so Birgit Hebein. Spätestens im Juni sollen die Wiener Grünen einen neuen Vorsitz wählen.

2 Minuten Lesezeit
<p>Birgit Hebein (Grüne). Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Birgit_Hebein_-_Startschuss_f%C3%BCr_%E2%80%9EWillst_Du_mein_Favoriten_sein%3F%E2%80%9C.JPG" title="via Wikimedia Commons">Bwag</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Birgit Hebein (Grüne). Bild: Bwag / CC BY-SA (Bild zugeschnitten)

Wien. – Die ehemalige Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne) wird nach ihrer Niederlage im Rathausklub ihren Parteivorsitz im Jänner zurücklegen, wie sie am Mittwochvormittag auf ihrer Facebook-Seite ankündigte. „Ich werde als Konsequenz der Dynamiken und Entscheidungen im Rathausklub den Parteivorsitz im Jänner zurücklegen. Ohne Vertrauen des Klubs kann ich der Aufgabe nicht gerecht werden, die gesamte Landespartei zu vertreten, das geht nur gemeinsam“, schrieb Hebein.

Übergabe Mitte Jänner

Sie habe sich um eine „sorgfältige Übergabe“ gekümmert und ihre Erfahrung „geordnet“ weitergegeben. In den letzten Wochen habe ein Team innerhalb der Partei einen „inhaltlichen Programmprozess entwickelt“. Die Übergabe soll nun Mitte Jänner erfolgen, wie sie im Posting konkretisierte. Die Funktion der Parteispitze übernimmt demnach Landesparteisekretär Peter Kristöfel interimistisch. Ein neuer Parteivorsitz soll dann spätestens im Juni gewählt werden.

Lob von Kogler

Der Bundesparteichef der Grünen, Werner Kogler, zollte Hebein indes Anerkennung. Sie habe „Wien mit großem Engagement zum Guten verändert und in ganz besonderer Weise gezeigt, was es heißt, die ökologische mit der sozialen Verantwortung zu verbinden“, hieß es von Kogler in einer Aussendung.

Hebein konnte für die Grünen bei der Wien-Wahl im Oktober zwar das historisch beste Ergebnis für ihre Partei einfahren. Trotzdem flogen sie nach zehn Jahren aus der Koalition mit der SPÖ. Die damalige Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin wurde daraufhin vom Rathausklub mit keiner Funktion mehr betraut. Sie verzichtete in weiterer Folge auch auf ihr Gemeinderatsmandat, blieb aber vorerst Parteichefin. In ihrem Facebook-Posting erklärte Hebein, dass sie sich auch weiterhin engagieren will. Wo und wie sie zukünftig ihren Beitrag „zu einer besseren Welt leisten“ werde, wisse sich aber noch nicht.

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