Wien

Migranten-Mob randalierte und griff Polizisten an

Bis zu 30 Personen randalierten am Reumannplatz. Als die Polizei eintraf, wurde sie mit Pyrotechnik beschossen.

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<p>Symbolbild: Contributor for Wikipedia via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Austrian_police_car_evening_ctrb.jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY-SA 3.0</a> bzw. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.5/deed.en">CC BY 2.5</a>]</p>

Symbolbild: Contributor for Wikipedia via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0 bzw. CC BY 2.5]

Wien. – In der Silvesternacht ist es am Reumannplatz in Wien-Favoriten zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Laut Polizeibericht wurden Mülltonnen, Zeitungsständer, Auslagescheiben, Bänke, Kaugummiautomaten sowie Fensterscheiben durch pyrotechnische Gegenstände zerstört. Außerdem wurde ein Christbaum in Benzin getränkt.

Fotos und Videos, die in den sozialen Medien kursieren, zeigen die Zerstörungswut der Täter. In einem Video ist zu sehen, wie die Randalierer ein Schaufenster einschlagen und ein massiver Böller explodiert. Außerdem sind „Allah“-Rufe zu hören.

Enthüllungen über die ÖVP

Syrer und Iraker zwischen 14 und 29

Dem Polizeibericht zufolge wurden die Beamten bei ihrem Eintreffen von den Randalierern mit pyrotechnischen Gegenständen beschossen. Zwei Tatverdächtige flüchteten anschließend in ein Wohnhaus und konnten dort aufgegriffen werden. „Ein 16-jähriger und ein 21-jähriger syrischer Staatsangehöriger führten die Polizisten zu einer Wohnung, wo sich sieben weitere Personen im Alter zwischen 14 und 29 (zwei Österreicherinnen: 14, 15, zwei Iraker: 20, 22, drei Syrer: 23, 27, 29) Jahren befanden“, heißt es im Polizeibericht weiter. Alle neun Personen wurden unter anderem wegen des Verdachts der schweren Sachbeschädigung vorläufig festgenommen. Gegen den 21-jährigen Syrer wird auch wegen versuchten Einbruchs durch Einschlagen der Auslagenscheibe ermittelt

„Durch das konsequente Einschreiten der Polizei konnten die Ereignisse beendet, weitere Straftaten verhindert und zahlreiche Tatverdächtige festgenommen werden. Für derartiges deliktisches Verhalten gibt es absolut kein Verständnis und werden die Erhebungen zum Tathergang und weiteren Ausforschungen von Straftätern konsequent fortgeführt“, erklärte Polizeipräsident Gerhard Pürstl in einer Aussendung.

Hofer fordert Abschiebungen

FPÖ-Chef Norbert Hofer zeigte sich in einer Aussendung besorgt über das „völlige Fehlen von Respekt vor der Exekutive und die tollwütige Gewaltbereitschaft des Mobs“. „Sofern es sich bei den Tätern um Ausländer handelt, sind sie nach der Bestrafung abzuschieben. Jene Krawallmacher mit österreichischer Staatsbürgerschaft sollen nicht nur streng bestraft werden, sondern sich auch selbst an der Reparatur der Schäden beteiligen. Außerdem ist festzustellen, welche Moscheen diese Herrschaften frequentieren und ob sie dort radikalisiert wurden“, so Hofer.

Nehammer kündigt Schwerpunktaktion an

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) kündigte unterdessen eine „großangelegte Schwerpunktaktion gegen die Straftäter“ und alle Beteiligten an. „Parallelgesellschaften haben in unserem Land nichts verloren“, betonte der Minister. Die Straftaten seien „ein Zeichen einer tiefen antidemokratischen und unsolidarischen Einstellung“. „Wer sich nicht mit unseren gesellschaftlichen Werten identifizieren kann und versucht, diese zu stören, muss mit allen rechtlichen Konsequenzen rechnen“, so Nehammer.

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