Folge uns auch auf Telegram!Zum Telegram-Kanal 

Kaufe im Freilich-Buchladen

Schiff „Open Arms“ mit über 200 Migranten auf Sizilien eingetroffen

Die Regierung in Rom hatte die Aufnahme von Migranten von verschiedenen privaten Schiffen wiederholt verzögert, dann aber doch die Freigabe zum Einlaufen gegeben.

2 Minuten Lesezeit
<p>Bild: Die &#8222;Open Arms&#8220; im Hafen von Palermo (2019) / Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Open_Arms_(tugboat,_1974)-msu-1252.jpg">Matthias Süßen</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Die „Open Arms“ im Hafen von Palermo (2019) / Bild: Matthias Süßen, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Rom. – Das spanische Schiff „Open Arms“ hat in den vergangenen Tagen bei zwei Aktionen im Mittelmeer 265 Migranten aufgenommen. Diese wurden jetzt nach Sizilien gebracht. Laut italienischen Medien wies das italienische Innenministerium dem Schiff Porto Empedocle im Westen Siziliens als Hafen zu, welchen das Schiff am Montag auch erreichte. Die Landegenehmigung wurde angesichts der schwierigen Wetterlage erteilt.

Migranten sollen an Bord des Quarantäneschiffs

Ärzte gingen an Bord, um die Migranten einem Anti-Covid-Test zu unterziehen. Circa 50 Migranten, die minderjährig sein sollen, würden nun in eine Migrantenunterkunft gebracht. Die anderen 215 Migranten sollen an Bord des Schiffes „Rhapsody“ gehen, das vor Porto Empedocle vor Anker liegt. Dort müssen sie dann in Quarantäne.

Zuvor teilte „Open Arms“ auf Twitter noch mit, dass Malta sich geweigert hätte, die Migranten aufzunehmen. Das private Schiff war kurz vor Weihnachten von Spanien aus ins zentrale Mittelmeer ausgelaufen. Im weiteren Verlauf seien aus Holzbooten vor dem nordafrikanischen Land Libyen aufgenommen worden, hieß es. Die ersten 169 Menschen seien an Silvester aufgenommen worden, bei einem zweiten Einsatz am Samstag folgten 96 weitere Personen. Viele der aufgenommenen Migranten stammen nach Angaben von „Open Arms“ aus Eritrea.

Cover der Freilich-Ausgabe #10
Freilich Nr. 11 "Schlecht gerüstet" erschienen!
Der Soldat allein ist längst kein freier Mann mehr. Und um den Zustand der heimischen Armeen steht es schlecht. Dabei drohen uns immer mehr Gefahren. Wie die Zukunft des Krieges aussieht und ob wir dafür gerüstet sind, lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe des FREILICH Magazins.
Jetzt abonnieren