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„Amen and Awoman“

US-Demokrat endet Gebet mit Gendersprache

Das Eröffnungsgebet des 117. US-Kongresses endete am Sonntag in Washington mit den Worten „amen and a-woman“ und zog damit eine Welle von Kritik und Spott nach sich.

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<p>Der US-Abgeordnete Emanuel Clever bei seinem Eröffnungsgebet im neuen Senat. Die Rede verbreitete sich in den sozialen Medien. Bild: Screenshot Twitter</p>

Der US-Abgeordnete Emanuel Clever bei seinem Eröffnungsgebet im neuen Senat. Die Rede verbreitete sich in den sozialen Medien. Bild: Screenshot Twitter

Washington. – Zur Eröffnung des 117. Kongresses hielt Emanuel Cleaver, Repräsentant aus Missouri und Politiker der Demokraten, das Eröffnungsgebet. Cleaver, der ebenso Pastor der United Methodist Church ist, endete dabei nicht, wie mit dem bei christlichen Gebeten üblichen „Amen“, sondern fügte ein „and a-woman“ hinzu. Dies löste unzählige Kommentare, die mehrheitlich von Empörung bis Belustigung reichten, aus. Vor allem in den sozialen Medien wurde die Rede diskutiert. Der Video-Ausschnitt verbreitete sich dort rasant.

Amen kein geschlechtsspezifisches Wort

Der Republikaner Guy Reschenthaler erklärte auf Twitter, dass Amen kein geschlechtsspezifisches Wort sei, sondern so viel wie „so sei es“ bedeute. „Leider spielen Fakten für Progressive keine Rolle“, fügte er seiner Erklärung noch hinzu. Noch deutlichere Worte fand Donald Trump Jr. in einer Rede am Montag, in der er sich über die Demokraten lustig machte und sie mit ihren neuesten Auswüchsen an Gender-Besessenheit als „Trottel“ titulierte. Bezugnehmend auf eben jenes Eröffnungsgebet fragte er, was passieren würde, wenn er im Restaurant bald statt „menu“ nach dem „womanu“ fragte und führte wenig später aus: „Wenn China sieht wie der Kongress mit einem Gebet eröffnet wird, in dem es amen and a-woman heißt, lachen sie sich kaputt. Und das würde ich auch tun. Wir sollten weinen. Es ist einfach nur erbärmlich.“

Cleaver überrascht von negativen Reaktionen

Wie der Guardian berichtet, zeigte sich Cleaver überrascht über die vielen negativen Reaktionen bezüglich seines Gebetes. Konservative Kritiker, darunter Donald Trump Jr., hätten sich als „vom Egoismus zerfressen“ und von „Vorurteilen und Ideologien pervertiert“ erwiesen, findet er. Cleaver sei „zutiefst enttäuscht, dass seine Worte falsch interpretiert wurden“ und „von manchen genutzt werden um Teile der Bevölkerung weiter auseinander zu treiben“.

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