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„Hochburg des Linksextremismus“

Verfassungsschutz schlägt Alarm

Bremen ist schon lange für seine linksextreme Szene bekannt. Regelmäßig macht die Hansestadt mit linksextremen Straftaten Schlagzeilen. Nach einer neuen Anschlagsserie schlägt der Bremer Verfassungsschutzchef Dierk Schittkowski öffentlich Alarm.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild: metropolico.org</p>

Symbolbild: metropolico.org

Bremen. – Auf ca. 230 Personen schätzt der Verfassungsschutz die gewaltbereite linksextreme Szene Bremens. Neben Leipzig, Berlin und Göttingen stellt sie damit einen bundesweiten Schwerpunkt dar. Verfassungs- und Staatsschutz haben die Szene schon lange im Blick und registrieren eine zunehmende Bereitschaft, auch mit Gewalt gegen Personen vorzugehen. „In Teilen des gewaltorientierten Linksextremismus hat die Bereitschaft, auch Gewalt gegen Personen anzuwenden, zugenommen“, sagte Schittkowski in einem Interview mit der „Bild“. Die Anzahl der militanten linksextremistischen Aktionen habe 2020 weiter zugenommen. „Dies ist alarmierend. Insbesondere Brandanschläge können lebensgefährlich sein“, betonte der Verfassungsschutz. Dabei treffe es „Reviere ebenso wie die Immobilienwirtschaft oder die Bundeswehr“.

„Wir sind eine Hochburg des Linksextremismus“

„Wir sind eine Hochburg des Linksextremismus“, stellte Schittkowski in einem Interview mit der „Bild“ entsprechend fest. Ein Grund für die Radikalisierung sei die Abgeschlossenheit der Szene. „Wir stellen fest, dass sich extremistische Akteure zunehmend nur noch in ihren eigenen ‚Informationsblasen‘ im Netz bewegen und andere Sichtweisen, Argumente und Fakten überhaupt nicht mehr wahrnehmen“, meinte er im Interview dazu. Der Staatsschutz habe mittlerweile eine eigene Ermittlungsgruppe „Feuer“ auf die linksextremen Brandstifter angesetzt. Bisher allerdings ohne großen Erfolg.


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