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Deutschland

Die EU und Beethovens Neunte = Heiko Maas und die Demokratie

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Auf die EU bin ich angefressen, und zwar nachhaltig (so muss man das ja heute mit dem neuen Modewort sagen). Warum? Weil sie mir die Freude an der „Freude schöner Götterfunken“ genommen hat.

Kommentar von Géza Ákos Molnár

Mit schlichter Freude kann ich das mächtige Finale dieser sensationellen Symphonie nicht mehr hören. Höre ich es, muss ich an die EU denken. Sie verstehen mich.

Indem die EU diese Musikdichtung zur sogenannten Europahymne gemacht hat, hat sie mir Beethovens Neunte gestohlen. Agiert sie doch völlig konträr zu dem, was Beethoven hier besingen ließ.

Den Zorn, den ich darüber habe, den hat Beethoven auch gekannt. Was hat er doch für Hoffnungen in einen Mann gesetzt, der sich anschickte, die Freiheit und Brüderlichkeit allen Menschen zuteil werden zu lassen – zumindest laut seinen Presseaussendungen und blendenden Reden (redende Blender hat es auch früher gegeben und nicht nur am Wiener Ballhausplatz).

Maxime der Gleichmacherei

Eine ganze Symphonie hat Beethoven diesem Mann widmen wollen: Die Eroica. Die Dritte. Doch wie furchtbar war sein Zorn, als sich dieser Mann selbst gekrönt und sich zum Allerersten aller Freien, Gleichen und Brüder gemacht hat. Man sieht auf der Partitur noch, wie gründlich Beethoven den Namen aus der Widmung radiert hat: Napoleon Bonaparte.

Denn der, der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit gerufen hatte, hat sie – ganz im Sinne der heutigen „Haltung“ – nach der Maxime der Gleichmacherei interpretiert und damit in ihr Gegenteil gekehrt, also pervertiert:

„Willst Du nicht mein (gleicher, freier) Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein!“ Wie das halt die Linken spätestens seit 1917 immer schon getan haben und mit modernen Mitteln fürderhin tun, ohn‘ Unterlass. Saldo bisher: 250 Millionen Tote? So genau weiß man es nicht.

Haltung gegen rechts

Die EU, die Beethovens Neunte zur Hymne der EU (ich sage:) degradiert hat, pervertiert Beethovens Botschaft jeden Tag und jede Nacht.

Im Großen sieht man es am Umgang mit den Staaten mit christlich-konservativer Regierungen wie Ungarn und Polen. Im Kleinen an ihrem Umgang mit den Kritikern der IPCC-Klimapolitik, der WHO-Coronapolitik und der UNO/EU-Migrationspolitik seit 2015.

Wer nicht der gleiche, freie Bruder sein will, den verorten sie rechts und nennen ihn obskur, widerlich, Leugner oder Idiot und sie punzieren ihn als „undemokratisch“ und als gefühlskalten Hasser und Hetzer.

„Die demokratischen Parteien in diesem Hause sind einhellig der Meinung, dass … und zeigen Haltung“, hört man in den Parlamenten sehr oft. Gemeint sind dann immer „alle Parteien außer die AfD“.

Wird in einem Bundesland jemand legaliter demokratisch zum Ministerpräsidenten gewählt, muss die Wahl rückgängig gemacht werden, wenn zu den Wählern auch frei gewählte Abgeordnete der AfD gehört hatten.

So „demokratisch“ ticken die EU und Deutschland in den Jahren 2020 und 2021.

Ausgerechnet Heiko Maas?!

Das Kapitel „Medien“ und „Medienförderung“ und „Öffentlich rechtlicher Rundfunk“ will ich nur nennen, kann es hier nicht ausführen. Die Problemlage ist dieselbe.

Meine These: Wenn Heiko Maas – übrigens ausgerechnet – den USA einen „Marshallplan für Demokratie“ anbietet, dann ist das kein Hilfsangebot, sondern eine gefährliche Drohung.

Meine Gleichung: Die EU und Beethovens Neunte = Maas und Demokratie: nichts anderes als eine contradictio in adiecto. Der totale Widerspruch in sich. „Dunkel war’s, der Mond schien helle“ kommt mir da in den Sinn.

Leuchtet da etwa die Arroganz der Maas’schen Haltung auf, wonach die USA am besten am deutschen Wesen genesen sollten? Ausgerechnet Deutschland?!

Es schickt sich gerade an, 1,1 Milliarden Euro in den „Kampf gegen rechts“ zu investieren. Wie heißt das Programm offiziell? „Förderung der demokratischen Zivilgesellschaft.“

Definition von „demokratisch“: Alles, was nicht rechts ist. Was rechts ist, bestimmen wir, die Linken. Sogar Kritiker der Coronapolitik sind eo ipso rechts verortet. Obwohl das mit „rechts“ und „links“ nichts zu tun hat. Aber wen interessiert das in einer – und jetzt kommt das Adjektiv! – „liberalen“ Demokratie?

Und Ausgerechnet Heiko Maas?!

Wer ist er? Er ist der Erfinder des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (ein Wort mit gleich drei tz! Wie das schon klingt!) mit all seinen Hass- und Hetzegeschichten.

Wer politisch rechts, also außerhalb des Bogens der sogenannten „liberalen Demokratie“ steht, ist ein gefährlicher, böser Mensch, weil er seine Meinung hasserfüllt äußert und die Mitbürger aufhetzt und die Gesellschaft spaltet.

Demokratie erodiert immer weiter

Das ist das zugrundeliegende Framing des penetrierten Narrativs. Das ist die Unterstellung, von der der damalige sozialistische Justizminister ausging, um Deutschland zu retten.

Und das ist dasselbe, mit dem der heutige Außenminister seine sozialistischen Rettungsideen ins Ausland, aktuell in die USA exportieren will. Wenn der Export wenigstens so funktionierte, dass das Exportierte dann wirklich raus wäre aus Deutschland, naja… dann würde ich sagen: Hoffentlich sind die USA so naiv und nehmen uns diese maasgefertigte „liberale Demokratie“ ab.

Aber so ist es ja leider nicht. Das Exportierte bleibt im Land wie das PDF-File, das wir jemandem schicken, in unseren Computern bleibt.

Daher bleibt die Gefahr groß, dass Deutschland und Österreich ihre Demokratien zunehmend erodieren lassen. Wehret den Anfängen, können wir gar nicht mehr sagen. Wir sind schon mittendrin. Resistete! Widersteht!


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