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Großrazzia gegen Schleuserbande in Deutschland

Obwohl sich die Einwanderungszahlen im Vergleich zu 2015 wieder etwas reduziert haben, findet weiterhin eine illegale Masseneinwanderung statt. Bei einigen ihrer Hintermänner haben nun die Handschellen geklickt.

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Symbolbild (CC0).

München. – Mit einer großangelegten Razzia ging am Dienstag die Bundespolizei gegen eine international tätige Schleuserbande vor. Die aus mehreren Bundesländern stammenden 400 Beamte haben insgesamt sieben Haftbefehle vollstreckt. Die insgesamt 19 Beschuldigten sollen zwischen 21 und 44 Jahre alt sein und die syrische, libanesische oder libysche Staatsbürgerschaft besitzen. Ihnen werden mindestens 23 Fälle des gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern über die Balkanroute seit April 2019 vorgeworfen.

Mit Kleintransportern und PKW

„Gegen Bezahlung hoher Geldbeträge sollen dabei mutmaßlich 140 Personen überwiegend syrischer Herkunft mittels Kleintransportern und PKW geschleust worden sein“, erklärte die Bundespolizeidirektion München dazu. Zu dem planvollen und professionellen Vorgehen der Schleuser sollen auch umfangreiche Tatortaufklärungen und der Einsatz sogenannter Scouts, die Polizeikontrollen melden, gehört haben. Laut Angaben der Staatsanwaltschaft koordinierte der Chef der Bande das Einschleusen via Smartphone.

An den Ermittlungen waren Behörden in Österreich, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, den Niederlanden, in Belgien und Europol beteiligt. Bereits im Dezember konnten die Behörden den mutmaßlichen Kopf der Bande in Österreich festnehmen.

Schlepper-Organisation in Österreich

In Österreich wurden auch am Mittwoch acht Mitglieder einer Schlepper-Organisation festgenommen. Zwei weitere werden noch per EU-Haftbefehl gesucht und 15 weitere Personen auf freiem Fuß angezeigt. Die Beschuldigten sollen mindestens 259 Migranten illegal in die EU geschleppt und dabei über zwei Millionen Euro verdient haben.

Nach zahlreichen Handyauswertungen konnte die Staatsanwaltschaft Innsbruck eine Vielzahl an Schleppungen rekonstruieren. Zusätzlich habe es mehrere Schleppaufgriffe und Festnahmen in Österreich, Deutschland, Italien, Slowenien und Kroatien gegeben. Laut Polizeibericht weiteten die Behörden die Ermittlungen auf drei operierende Zellen aus. „Es handelte sich dabei um irakische Staatsbürger aus dem Großraum Linz, syrische Staatsangehörige aus Salzburg und Wien und einem Afghanen aus Wels, der Fahrer aus Serbien rekrutierte. Alle agierten bundesweit, die einzelnen Täter hatten verschiedene Aufgaben wie Organisation der Schleppungen, Rekrutierung von Fahrern, Botenfahrten, Geldwäsche bzw. Vorausfahrten und dergleichen“, heißt es im Polizeibericht weiter.

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