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YouTube verlängert Sperre von Trumps Konto

Die weitere Zukunft des Kontos ließ das Unternehmen YouTube offen.

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<p>Bild By Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America (Donald Trump) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0">CC BY-SA 2.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Donald_Trump_(27150816364).jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Bild By Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America (Donald Trump) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Die Videoplattform YouTube hat die Sperrung des Kontos von Donald Trump verlängert. Angesichts der Befürchtung, Trump könne über den Kanal zu Gewalt anstiften, werde YouTube ihn für mindestens sieben weitere Tage daran hindern, Videos zu veröffentlichen, teilte das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) mit. Die Sperrung war zunächst nur bis zum Vorabend der Amtsübernahme durch den designierten US-Präsidenten Joe Biden vorgesehen.

Auch auf anderen Plattformen gesperrt

Auch Kommentare unter den Videos des Kanals würden „weiterhin auf unbestimmte Zeit deaktiviert sein“, fügte YouTube hinzu. Die vor der Sperre hochgeladenen Videos können aber weiterhin abgerufen werden. Trumps Zugang zu jenen Online-Plattformen, die während seiner Amtszeit beliebte Kommunikationskanäle des Präsidenten waren, ist derzeit weitestgehend abgeschnitten. So hatten die Plattformen Twitter und Facebook sowie Instagram Trumps Konten nach dem „Sturm auf das Kapitol“ auf unbestimmte Zeit gesperrt. Auch die Online-Dienste Twitch und Snapchat verweigerten Trump den Zugang.

Kritik an Sperrungen

Kritik an den Sperrungen kam daraufhin unter anderem von der deutschen Regierung. Die Betreiber sozialer Netzwerke trügen zwar Verantwortung dafür, dass die politische Kommunikation nicht mit „Hass, Lügen und Anstiftung zur Gewalt vergiftet“ werde, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert nach der Twitter-Sperre. Die Meinungsfreiheit als Grundrecht von elementarer Bedeutung könne aber nur duch den Gesetzgeber, nicht nach der Maßgabe von Unternehmen eingeschränkt werden. Deswegen sehe Kanzlerin Angela Merkel (CDU) es als problematisch an, dass die Konten von Trump dauerhaft geschlossen worden seien.

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