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Linksextreme Farbangriffe auf Burschenschaften in Wien

Einen Tag vor einem „Budenbummel“ linksextremer Gruppen in Wien kam es erneut zu Sachbeschädigungen an den Häusern zweier Burschenschaften.

3 Minuten Lesezeit
<p>Linksextremer Farbangriff auf das Haus der Wiener Burschenschaft Teutonia. Bild: Facebook / Wiener akademische Burschenschaft Teutonia.</p>

Linksextremer Farbangriff auf das Haus der Wiener Burschenschaft Teutonia. Bild: Facebook / Wiener akademische Burschenschaft Teutonia.

Wien. – In der Nacht auf Dienstag haben mutmaßliche Linksextremisten die Häuser der beiden Wiener Burschenschaften Gothia und Teutonia mit Farbe verunstaltet. Den veröffentlichten Fotos zufolge verwendeten die Täter mit Farbe befüllte Feuerlöscher, um die Hausfassaden der beiden Häuser großflächig zu beschädigen.

— Linke-Gewalt.info (@Linke_Gewalt) January 26, 2021

Antifa mit „Budenbummel“

Die Angriffe auf die Burschenschafterhäuser fanden einen Tag vor einem Antifa-Treffen in Wien statt. Unter dem Motto „Völkische Verbindungen kappen“ rufen linksextreme Gruppen für Mittwoch zu einem „Budenbummel“ auf.

Die angekündigte Antifa-Veranstaltung hatte am Montag bereits für Aufregung beim Wiener FPÖ-Landtagsabgeordneten und Burschenschafter Udo Guggenbichler gesorgt (Tagesstimme berichtete). „Am kommenden Mittwoch, dem 27.01.2021, wollen sie bei Häusern von Studentenverbindungen ‚vorbeischauen‘ und einen ‚Burschenbummel‘ veranstalten. Das ist ein in der extremen Szene gängiger Begriff für eine Menschenjagd auf Verbindungsstudenten, denen man bewaffnet auflauert und sie in großer Überzahl überfällt und attackiert“, warnte Guggenbichler in einer Aussendung. Zugleich wies er darauf hin, dass es jedes Jahr zu mehren linksextremen Angriffen auf Verbindungsstudenten und Verbindungshäuser komme.

Nach eigenen Angaben brachte der FPÖ-Abgeordnete zudem eine Sachverhaltsdarstellung bei der Polizei ein. „Es ist seit Jahren ein stetes Wachstum der Szene und der Gewaltbereitschaft der politischen Linken beobachten“, so Guggenbichler. Die Politik habe ihr Vorgehen gegen die linksextreme Szene jedoch komplett auf Eis gelegt. „Während Innenminister Nehammer seinen Fokus darauf legt, bei friedlichen Demonstranten Freiheitsrechte weiter einzuschränken, ist er bei der ständigen linken Gewalt ganz offensichtlich blind“, kritisierte er.

Das gestern Nacht beschädigte Haus der Burschenschaft Gothia war bereits bei einer linken Demonstration vor zwei Jahren angegriffen worden. Damals beschossen Linksextreme das Haus mit Pyrotechnik.

Aktualisiert (16:44 Uhr):

Der FPÖ-Politiker Guggenbichler legte am Dienstag mit einer weiteren Aussendung nach: „Eine grüne Mandatarin hat sich in der konstituierenden Sitzung des Wiener Gemeinderats mit einem Antifa-Zeichen als Abgeordnete angeloben lassen. Darüber hinaus ist auch eine teilweise sehr enge Vernetzung und Partizipation zwischen Funktionären der Grünen und der radikalen Antifa feststellbar. Ich fordere die grüne Parteispitze auf, sich von der vom Verfassungsschutz unter Beobachtung stehenden Antifa sofort zu distanzieren.“ Andernfalls sei dieses „ohrenbetäubende Schweigen“ der Grünen als Zustimmung zu weiterer Gewalt- und Sachbeschädigung zu werten, so Guggenbichler, der abschließend festhielt: „Heute sind es Häuserfassaden, morgen sind es möglicherweise Köpfe von Menschen. Wer schweigt und sich zu keiner Distanzierung durchringen kann, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, ein Mittäter zu sein.“ 


Wir dokumentieren linke Gewalt in Deutschland und Österreich: www.linke-gewalt.info.

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