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Kickl ruft zu Teilnahme an Corona-Demo auf

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl unterstützt den Straßenprotest gegen die Corona-Maßnahmen. Via Videobotschaft ruft er zur Teilnahme an der Corona-Demonstration am Sonntag auf.

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<p>Herbert Kickl in seiner Videobotschaft. Bild: Screenshot YouTube / FPÖ-TV.</p>

Herbert Kickl in seiner Videobotschaft. Bild: Screenshot YouTube / FPÖ-TV.

Am kommenden Sonntag findet die nächste Corona-Großdemonstration in Wien statt. Unter den Demonstranten wird auch FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl sein und sogar als Redner auftreten. In einem am Donnerstag veröffentlichten Video ruft er zur Teilnahme an Versammlung unter dem Motto „Für die Freiheit“ auf.

Protest auf der Straße

In seiner Videobotschaft wirft Kickl Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) vor, „Gesetze zu brechen, die Demokratie und unsere Grund- und Freiheitsrechte zu verstümmeln und damit die eigene Macht bis ins Uferlose auszubauen“. Die Maßnahmen der Regierung würden die Gesundheit, das Leben, die Rechte und „vor allem unsere Freiheit und damit unsere Zukunft“ bedrohen, kritisiert Kickl. Dennoch gehe die Regierung ihren Weg unbeirrbar weiter und habe sogar Teile der Opposition auf ihre Linie gebracht. „Also müssen wir Bürger unsere Gesellschaften vor totalitären Entwicklungen selbst schützen“, betont er in seiner Videobotschaft. „Wir schaffen das, indem wir unseren Protest auch auf der Straße artikulieren. Demokratisch, friedlich, aber genauso bestimmt und entschlossen. Und zwar so lange und so nachhaltig, bis er gehört wird.“

Laut eigener Aussage wird Kickl aus genau diesem Grund an der Demonstration „Für die Freiheit“ teilnehmen. „Ich bitte euch alle: Kommt auch hin, so zahlreich wie möglich“, ruft Kickl die Zuseher auf. Damit soll ein „starkes Zeichen für Demokratie und Freiheit“ gesetzt werden. Von den „Drohgebärden“ des Innenministers solle man sich auf keinen Fall einschüchtern lassen. „Sie sind kein Zeichen von Stärke. Sie sind ein offenes Eingeständnis von Verunsicherung und der Angst vor kritischen und mündigen Bürgern“, meint der FPÖ-Politiker.

Außerdem ruft er alle Demonstranten auf, sich an die gesetzlichen Auflagen wie Abstand- und Maskenregel zu halten. Denn nicht die Polizei sei der Gegner, sondern die „falsche Politik“ der Regierung, so Kickl.

Corona-Demo in Wien

Bei der letzten Großdemonstration gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung kamen Schätzungen zufolge zwischen 15.000 und 20.000 Menschen. Die Veranstaltung verlief weitgehend ruhig.

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