„Black Lives Matter“ für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Die zunächst in den USA losgetretene Debatte über Rassismus habe „in vielen Ländern Aufmerksamkeit“ erregt, so Eide.

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<p>Bild: &#8222;Black Lives Matter&#8220;-Protest in Stockholm / Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Black_Lives_Matter_in_Stockholm_2020.jpg">Frankie Fouganthin</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: „Black Lives Matter“-Protest in Stockholm / Bild: Frankie Fouganthin, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Oslo. – Die „Black Lives Matter“-Bewegung ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Der norwegische Linken-Politiker Petter Eide sagte heute in Oslo, er habe den Vorschlag eingereicht, weil „Black Lives Matter“ sich „zu einer der weltweit mächtigsten Bewegungen im Kampf gegen Rassendiskriminierung“ entwickelt habe.

Fall George Floyd als Auslöser

Die zunächst in den USA losgetretene Debatte über Rassismus habe „in vielen Ländern Aufmerksamkeit“ erregt. Im vergangenen Jahr demonstrierten Zehntausende Menschen allein in New York gegen Rassismus und Polizeigewalt. Auslöser der Proteste war der Fall des Afroamerikaners George Floyd. Vielerorts ist es im Rahmen der Proteste aber auch zu teils gewaltsamen Ausschreitungen gekommen.

Enthüllungen über die ÖVP

Assange und Trump unter Nominierten

Neben der „Black Lives Matter“-Bewegung sollen auf der diesjährigen Liste der Vorschläge auch WikiLeaks-Gründer Julian Assange, drei weißrussische Oppositionelle, das Internationale Faktencheck-Netzwerk (IFCN) und der ehemalige US-Präsident Donald Trump stehen. Abgeordnete und Minister aller Staaten, ehemalige Geehrte sowie eine Reihe von Universitätsprofessoren sind berechtigt, eine Nominierung für den Friedensnobelpreis einzureichen. In der Regel werden die Vorschläge, die bis zum 31. Jänner unterbreitet werden müssen, geheim gehalten. Der Preisträger wird im Oktober verkündet.

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