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YouTube demonetarisiert Kanal von „Epoch Times“

In einer Stellungnahme meinte die Zeitung, dass YouTube die Rede- und Meinungsfreiheit zunehmend einschränken würde.

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Symbolbild: Pixabay [CC0]

In den vergangenen Wochen kam es immer häufiger zu Sperrungen und zur Demonetarisierung von YouTube-Kanälen. Nun hat es den Kanal der Tageszeitung Epoch Times getroffen. Wie der Herausgeber der Zeitung, Stephen Gregory, meinte, sei dies das jüngste Beispiel für die „Unterdrückung der freien Meinungsäußerung durch Big Tech“ und ein „Schritt in Richtung Zensur im kommunistischen Stil“.

Vage Begründung

Eine konkrete Begründung für die Demonetarisierung kam von YouTube allerdings nicht. Man verwies lediglich darauf, dass sich alle Kanäle auf der Videoplattform an die Richtlinien halten müssen, um am Monetarisierungsprogramm teilnehmen zu können. Kanäle, die wiederholt gegen diese Richtlinien verstoßen, würden aus dem Partnerprogramm ausgeschlossen, erklärte eine YouTube-Sprecherin gegenüber Breitbart. Welche Videos gegen die Richtlinien von YouTube verstoßen haben sollen, gab das Unternehmen jedoch nicht bekannt.

Sorge über Entwicklung

In einer Stellungnahme zeigte sich Epoch Times trotz allem zuversichtlich: „Wir sind zuversichtlich, dass unsere unabhängigen Inhalte die Kriterien der Plattform erfüllen und werden mit YouTube zusammenarbeiten, um alle Probleme zu lösen“. Dennoch sei man auch besorgt darüber, welche Richtung YouTube in den letzten Monaten eingeschlagen habe. Die Plattform würde zunehmend die Rede- und Meinungsfreiheit einschränken, heißt es in der Stellungnahme weiter.

Die Zensur, die in jüngster Zeit durch große Tech-Unternehmen in den USA stattfinde, habe die Welt „geschockt“. Für die Gründer von Epoch Times, die ursprünglich aus China stammen und damals in die USA geflohen waren, ist die Meinungsfreiheit der Eckpfeiler einer freien Gesellschaft. Nun sehe man die „führende Rolle“ der USA in Bezug auf diesen Wert allerdings gefährdet.

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