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Falsche Todesmeldung

Linksextreme drohen CDU-Politiker

Auf einer linksextremen Szeneplattform wurde der CDU-Abgeordnete Kurt Wansner fälschlicherweise für tot erklärt.

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<p><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2016-12-08_Plenarsitzung_Abgeordnetenhaus_Berlin_by_Sandro_Halank%E2%80%938.jpg">Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)</p>

Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Berlin. – Kurt Wansner (CDU) gilt seit langem als Feindbild der linken Szene, da er sich immer wieder für die Räumung der illegalen Hausbesetzung in der Rigaer Straße 49 ausgesprochen hatte. Nun wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auf der bekannten linksextremen Szeneseite „Indymedia“ eine Todesmeldung veröffentlicht. In dieser heißt es, Wansner sei „bei einem Feuer in der Türkei ums Leben gekommen“, genauer gesagt sei er „in einer Munitionsfabrik bei Izmir verbrannt“, nachdem er dort „einen Deal mit Gummigeschossen für die Berliner Polizei“ vereinbaren wollte. Ergänzt ist der Bericht mit einer gefälschten, an eine Zeitungsmeldung erinnernde Grafik.

Kritik von Berliner CDU-Chef

Während der Christdemokrat dem ganzen keine besondere Bedeutung zumisst, sind die Sicherheitsbehörden durchaus alarmiert, schließlich beobachten sie seit Jahren eine zunehmende Radikalisierung der Szene. Ein Kommentar unter der „Todesmeldung“ ruft derweil für diesen Sonntag zu einer „Trauerkundgebung für unseren Freund Kurt Wansner“ vor dessen Abgeordnetenbüro auf. Veröffentlicht ist der Beitrag unter dem Namen von Tom Schreiber (SPD), einem weiteren Hassobjekt der linken Szene. Dessen Partei wiederum wird von Kai Wagner, Chef der Berliner CDU, ebenfalls kritisiert. Für ihn sei „Indymedia“ eine „Hetzseite“, welcher „der Stecker gezogen gehört“. Die rot-rot-grüne Koalition in Berlin habe an solchen Vorfällen eine Mitschuld, da sie die „extremistischen Tendenzen“ der linken Szene ignoriere, so Wagner.

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