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„Stimmung ist gekippt“

Mittelstand mit Corona-Politik unzufrieden

Der deutsche Mittelstand ist vom Corona-Lockdown besonders betroffen. Laut einer Umfrage des Bundesverbands Mittelständischer Wirtschaft (BVMW) lehnt jeder zweite Betrieb die Corona-Politik der Regierung ab.

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Symbolbild (CC0).

Berlin. – Die Ergebnisse der laut Bericht von Russia Today unter 100.000 deutschen Betrieben durchgeführten Umfrage sind eine Ohrfeige für die bisherige Corona-Politik der Regierung. Demnach mussten 60,74 Prozent der Unternehmen aufgrund der Pandemie staatliche Hilfen beziehen. 71,4 Prozent der befragten Firmen bezeichneten die Beantragung und Auszahlung der staatlichen Wirtschaftshilfen als bürokratisch und kompliziert. Knapp 50 Prozent gaben an, es habe länger als vier Wochen gedauert, bis die beantragten Hilfszahlungen angekommen seien. Bei 27 Prozent habe es länger als zwölf Wochen gedauert.

Mehrheit strikt gegen Lockdown-Verlängerung

Nur noch ein Drittel der Betriebe ist zufrieden mit der Corona-Politik der Regierung, 47 Prozent halten sie hingegen für schlecht oder sehr schlecht.

58 Prozent der befragten Unternehmen sprachen sich zudem strikt gegen eine weitere Verlängerung des Lockdowns über den 14. Februar hinaus aus.

„Die Bundesregierung darf ihre plan- und ideenlose Corona-Politik nicht fortsetzen, sie muss das Chaos beenden. Gegenwärtig wird sie nur noch von 40 Prozent unterstützt. Die Mehrheit sieht sie inzwischen kritisch oder lehnt sie ab. Mit anderen Worten: Die Stimmung ist gekippt“, erklärte BVMW-Präsident Markus Jerger gegenüber Russia Today.

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