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Kickl als FPÖ-Chef? „Eine reizvolle Überlegung“

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl könnte sich vorstellen, den Parteivorsitz von Norbert Hofer zu übernehmen.

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<p>FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl am Rednerpult. Bild: © Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen. [Bild zugeschnitten]</p>

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl am Rednerpult. Bild: © Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen. [Bild zugeschnitten]

Wien. – Bereits seit Monaten gibt es Spekulationen über Änderungen an der freiheitlichen Doppelspitze mit Herbert Kickl und Norbert Hofer. Im Interview mit dem am Freitag erscheinenden Nachrichtenmagazin News schließt Kickl nun nicht aus, den Bundesparteivorsitz zu übernehmen. Auf die Frage „Würden Sie gerne Parteichef werden?“ antwortete der FPÖ-Klubobmann: „Ich wäre ein schlechter und unehrlicher Politiker, wenn ich nicht sagen würde: Natürlich ist das eine reizvolle Überlegung.“ Und er ergänzte: „Wenn die Partei vor der Situation steht, wo sich diese Frage stellt, dann würde ich nicht sagen ,Ich mache das nicht‘. Sonst wäre es ja sinnlos, dass ich das Ganze über all die Jahre mit aufgebaut und mit geprägt habe.“

Mögliche Szenarien

Für die FPÖ heiße das aber nicht, dass die Dinge gleich auf den Kopf gestellt werden müssten. „Wenn die Partei von sich selber sagt, wir hätten das gerne oder zum Beispiel, wenn Norbert Hofer einen neuen Weg einschlägt, was ja auch nicht ausgeschlossen ist, und möglicherweise einen zweiten Anlauf auf die Bundespräsidentschaft nimmt – dann sind die Dinge neu zu bewerten“, stellte Kickl gegenüber News klar.

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