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Lockdown bis Ostern

Gastronomie weitere sieben Wochen geschlossen

Seit November gilt für heimische Wirtshäuser, dass sie nur Speisen zur Abholung oder zur Lieferung feilbieten dürfen. Für viele Betriebe ist das ein Minusgeschäft, zahlreiche Traditionswirte stehen vor dem Aus. Trotzdem will die türkis-grüne Regierung mit Öffnungsschritten noch abwarten.

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<p>Symbolbild: Österreichisches Wirtshaus / Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wirtshaus_Messmer,_Gaststube_02.JPG">This Photo was taken by Böhringer Friedrich.Feel free to use my photos, but please mention me as the author and if you want send me a  message. or (rufre@lenz-nenning.at)</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en">CC BY-SA 3.0 AT</a>, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)</p>

Wien. – Denn wie die Kurz-Regierung verlautbaren ließ, dürfen sich die Gastronomen – und daneben auch die Hoteliers und die Kulturbranche darauf einstellen, noch bis etwa Ostern nicht aufsperren zu dürfen. In Stein gemeißelt ist das nicht: Erst am 1. März will man die Lage erneut evaluieren – es ist also gut möglich, dass noch die ein oder andere Woche dazu kommt.

Bereits seit November im Dauerlockdown

Fünfzehn Wochen und kein Ende in Sicht – gerade im ländlichen Raum, wo der Dorfwirten eine der wichtigsten Einrichtungen im Ort ist eine Hiobsbotschaft. Dabei ist der Einfluss der Gastronomie auf die Corona-Verbreitung nicht erwiesen, schon vor der November-Schließung wartete die Branche zudem mit teils höchst innovativen Konzepten auf. Es half nichts – man war der Sündenbock für steigende Fallzahlen im Herbst.

FPÖ verweist auf Gastro-Konzepte, fordert sofortige Öffnung

Absolut kein Verständnis dafür bringt FPÖ-Klubchef Herbert Kickl auf, der auf diese umfangreichen Konzepte verwies. Gerade vor diesem Hintergrund, müssten eigentlich „sofortige Öffnungsschritte“ folgen. Allerdings male die Regierung nun das „Schreckgespenst der Mutationen an die Wand“, um ihre massiven Einschränkungen fortzuführen. Man halte Gesellschaft und Wirtschaft mit „unverhältnismäßigen Zwangsmaßnamen weiterhin in Geiselhaft“.

Der freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz antizipierte die Fortsetzung der Sperrung bereits im Laufe des Nachmittags. Er befürchtet, dass die weitere Sperre für den „Tod vieler Betriebe vor allem in der Gastronomie“ verantwortlich sein wird. Dass es bald nach Ostern mit dem Lockdown vorbei ist, glaubt er dennoch: Schon im Vorjahr sei Kurz „vor dem Islam in die Knie gegangen“. Es sei somit möglich, dass der Kanzler die Öffnung mit dem Ramadan-Beginn am 12. April akkordieren

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