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Sea-Watch 3 wieder im Mittelmeer unterwegs

Nach einer achtmonatigen Pause ist die Sea-Watch 3 nun wieder im Mittelmeer unterwegs.

2 Minuten Lesezeit
<p>Bild: Sea-Watch 3 im Mittelmeer / Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:4_grodotzki_seawatch3_20181219_3388.jpg">Chris Grodotzki / Sea-Watch.org</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Sea-Watch 3 im Mittelmeer / Bild: Chris Grodotzki / Sea-Watch.org, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Rom. – Im Juni des vergangenen Jahres hatte die italienische Küstenwache das Schiff Sea-Watch 3 nach einer Sicherheitskontrolle in Sizilien festgesetzt. Die Behörden teilten damals mit, dass technische Mängel entdeckt worden seien. Nach einer achtmonatigen Pause ist das Schiff nun wieder auf See.

Mehrmals festgesetzt

Auf Twitter teilte die deutsche NGO gestern mit, dass das Schiff vom spanischen Hafen Burriana bei Valencia in Richtung Mittelmeer losgefahren sei und dass sich die Mannschaft des Schiffes wieder bei „Rettungseinsätzen im Mittelmeer“ engagieren wolle. Das Schiff wurde bereits 2019 für mehrere Monate von Italiens Justiz beschlagnahmt worden, nachdem die damalige Kapitänin Carola Rackete ohne Erlaubnis und mit aufgenommenen Migranten an Bord in einen Hafen der Insel Lampedusa eingelaufen war.

Migrationsbewegung nimmt wieder zu

Aktuell befindet sich noch ein weiteres NGO-Schiff im Mittelmeer. Dieses ist nun auf der Suche nach einem Hafen, nachdem es am Freitag 120 Migranten aufgenommen hatte. Sie befanden sich an Bord eines vor Libyen in Seenot geratenen Schiffes, twitterte die Hilfsorganisation Salvamento Maritimo Humanitario (SMH).

Die Migrationsbewegungen in Richtung Sizilien nehmen unterdessen wieder zu. Auf Lampedusa trafen seit Donnerstag 302 Migranten ein. Auf der Insel Pantelleria landeten weitere 56 Menschen. Seit Jahresbeginn haben 2.696 Migranten nach Seefahrten Italien erreicht, im Vorjahr waren es noch 2.065.

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