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AfD-Politiker im Krankenhaus

Antifa-Angriff auf Infostand

Linksextreme schlugen und traten auf den AfD-Politiker ein. Die Polizei nahm später fünf Tatverdächtige vorläufig fest.

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<p>Linksextreme griffen den AfD-Infostand an. Bild: AfD Rems-Murr / Facebook.</p>

Linksextreme griffen den AfD-Infostand an. Bild: AfD Rems-Murr / Facebook.

Schorndorf (Baden-Württemberg). – Laut Polizeibericht haben am Samstagvormittag 15 bis 20 Linksextremisten einen Infostand der AfD am Schorndorfer Marktplatz angegriffen und völlig zerstört. Dabei wurde auch der AfD-Landtagskandidat Stephan Schwarz verletzt. Die Linksextremisten rissen den 36-Jährigen erst zu Boden, danach schlugen und traten sie auf ihn ein. Laut Angaben der AfD attackierten die Angreifer auch zwei weitere Infostand-Helfer, darunter der Bundestagsabgeordnete Jürgen Braun sowie ein fast 80-Jähriger, der mit Stangen geschlagen und zu Boden geworfen worden sein soll. Beide seien unverletzt geblieben. Schwarz wurde hingegen mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht.

Die Täter flohen nach dem Angriff in Richtung Bahnhof. Die Polizei konnte mittlerweile fünf Verdächtige vorläufig festnehmen. Sie sind zwischen 18 und 25 Jahre alt.

OB Klopfer verurteilt Antifa-Angriff

„Wir wünschen dir, Stephan, eine schnelle Erholung! Es war nicht der erste Angriff, den er überstehen musste. Bei der Kommunalwahl 2019 wurde Stephan Schwarz schon einmal Opfer von Angriffen der Antifa“, teilte der AfD-Kreisverband Rems-Murr auf Facebook mit.

Die AfD-Fraktionschefin im Bundestag, Alice Weidel, nahm den Angriff zum Anlass, ein „Antifa-Verbot“ zu fordern. „Organisationen, die Gewalt als legitimes Mittel ansehen, um politisch Andersdenkende einzuschüchtern, anzugreifen oder ihnen noch schlimmeres anzutun, die haben in einem demokratischen Rechtsstaat nichts verloren und müssen geächtet und verboten werden“, so Weidel.

Der Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer (SPD) äußerte sich ebenfalls zum Antifa-Angriff auf die AfD: „Ich verurteile den heutigen Angriff auf den AfD-Landtagskandidaten Stephan Schwarz und seine Unterstützer auf dem Schorndorfer Wochenmarkt aufs Schärfste. Gewalt darf nie ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Ich bin bestürzt und entsetzt über den gewalttätigen Angriff auf den Landtagskandidaten der AfD, Stephan Schwarz, und die Zerstörung des Informationsstandes auf dem Schorndorfer Wochenmarkt“, teilte er auf Facebook mit. Er wünsche Schwarz gute Besserung und hoffe, dass dieser schon bald wieder gesund und „ohne weitere Einschränkungen“ seinen Wahlkampf fortsetzen könne. „Die Stadtverwaltung wird selbstverständlich alles Notwendige zur Aufklärung beitragen und der städtische Ordnungsdienst wird gemeinsam mit der Polizei in den kommenden Wochen alles tun, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt und der Landtagswahlkampf ohne Einschränkungen stattfinden kann“, betonte Klopfer.


Wir dokumentieren linke Gewalt in Österreich, Deutschland und der Schweiz: www.linke-gewalt.info.

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