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„Verein deutsche Sprache“ will Deutsch im Grundgesetz verankern

Zum „Tag der Muttersprache“ forderte der „Verein Deutsche Sprache“, Deutsch im Grundgesetz festzuschreiben. Auch die AfD sprach sich hierfür aus und forderte den Schutz und die Förderung der Sprache.

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Symbolbild (CC0).

Berlin. – Am 21. Februar war der „Internationale Tag der Muttersprache“, ein von der UNESCO ausgerufener Gedenktag. Auch dieses Jahr machten zu diesem Anlass verschiedene Fürsprecher der deutschen Sprache wieder darauf aufmerksam, dass das Deutsche als Landessprache dringend im Grundgesetz verankert gehöre. Vor allem der Verein Deutsche Sprache (VDS) setzt sich dafür ein.

„Deutsch wieder mehr wertschätzen“

Prof. Walter Krämer, Vorsitzender des VDS, betonte in einer Mitteilung, wie wichtig es sei, sich in seiner Muttersprache artikulieren zu können: „Gefühle, Ideen, Sorgen – all das können wir in unserer Muttersprache am besten ausdrücken. Sie sorgt dafür, dass wir miteinander in Kommunikation treten – und das mit dem minimal möglichsten Reibungsverlust.“ Die Muttersprache halte eine Gesellschaft zusammen und würde auch Menschen inkludieren, welche „neu zu uns kommen und sich der Gemeinschaft anschließen“.

Deshalb sei es für den VDS wichtig, Deutsch als Sprache wieder mehr wertzuschätzen. Anglizismen, für die es bessere und prägnantere Wörter im Deutschen gäbe, sollten häufiger hinterfragt und weniger genutzt werden. „Nicht jeder versteht, was Sale bedeutet, und statt Member kann jemand auch problemlos Mitglied sein – nichts geht dadurch verloren oder wird schlechter“, so Krämer. Und weiter: „Das Deutsche bietet mannigfaltige Möglichkeiten, sich auszudrücken – man muss sie nur ergreifen und sich nicht von der Werbung einlullen lassen“. Daher plädiere der VDS für die Festschreibung des Deutschen im Grundgesetz. „Deutsch sowie die Minderheitensprachen gehören zu unserer Kultur – und das sollte sichtbar niedergeschrieben werden“, so Krämer.

AfD für Schutz und Förderung der deutschen Sprache

Auch die AfD griff das Thema am Wochenende auf: Der stellvertretende Bundesvorsitzende der AfD, Stephan Brandner, forderte eine Verankerung des Deutschen als Landessprache im Grundgesetz. „Die deutsche Sprache wird immer mehr zum Spielball der wirren linksgrünen Ideologie und selbst der Duden, der eigentlich den Anspruch haben sollte, neutral und objektiv zu agieren, spielt dieses schlimme Spiel mit. Er wird so zum unseriösen Erfüllungsgehilfen der Ideologen“, kritisierte der AfD-Abgeordnete in einer Aussendung.

Brandner, laut eigener Aussage selbst langjähriges Mitglied des VDS, setzt sich für „die Verankerung unserer Sprache in der Verfassung ein, so, wie es in vielen Staaten der Erde Gang und Gäbe ist“. Der Schutz und die Förderung der deutschen Sprache liege ihm und der gesamten AfD am Herzen. Allerdings handle es sich hierbei leider um ein politisches Alleinstellungsmerkmal, schlussfolgerte er.

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