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Razzia bei verbotenem Islamistenverein „Jama‘atu Berlin“

Laut Angaben der Behörden befürwortet die Islamisten-Organisation den Dschihad und die Ziele der IS-Terrormiliz. 850 Beamte waren im Einsatz.

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<p>Bild: Polizei Berlin / By Dirk1981 [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0 </a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:VW_Touran_Einsatz_Polizei_Berlin.jpg">from Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Polizei Berlin / By Dirk1981 [CC BY-SA 4.0 ], from Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Berlin. – Der Berliner Senat hat am Donnerstag den Islamisten-Verein „Jama`atu Berlin“ alias „Tauhid Berlin“ verboten. Zugleich gingen die Behörden am Donnerstagmorgen mit einer Großrazzia gegen die radikal-salafistische Vereinigung vor und durchsuchten zahlreiche Wohnungen von Mitgliedern. Festnahmen gab es keine. Bei dem Verein handelt es sich den Behörden zufolge um eine Nachfolgeorganisation der 2017 verbotenen Fussilet-Moschee. Zu den regelmäßigen Besuchern dieser Moschee gehörte u.a. der Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt, Anis Amri.

Dschihadistische Gruppe

„Ich habe heute die Vereinigung Jama‘atu alias Tauhid Berlin verboten. Sie richtet sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung und gegen die Völkerverständigung. Sie strebt eine Ordnung an, in der Gott alleine der Souverän und die Scharia das Gesetz ist“, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD). Die Gruppierung mit rund 20 Mitgliedern befürworte den bewaffneten Glaubenskrieg, Terroranschläge auf Zivilisten und Selbstmordattentate. Zudem werbe sie für die Ziele der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) und lehne Demokratie und Rechtsstaat ab.

Über eine eigene Moschee verfügte die Gruppierung offenbar nicht. Man habe sich regelmäßig in Privatwohnungen und Parks zu Unterrichten und Gebeten getroffen, berichtete Innenstaatssekretär Torsten Akmann (SPD) . Die Predigten, Forderungen und Aufrufe seien via Internet und Flugblätter verbreitet worden.

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